Sonntag, 24. Oktober 2010

Herbstimpressionen

Was gibt es Besseres  als Sonntag morgens mal eine Runde zu drehen und zu schauen, was uns der Herbst so zu sagen hat.

Han übernahm wieder die Initiative, sonst wäre es vielleicht doch nicht dazu gekommen. Und ich habe es nicht bereut.

Also nahm ich mein Handy und einen Eukalyptus (wie immer, wenn wir spazieren gehen) und ging los, diesmal rechts herum. Erfahrene Leser wissen, dass wir immer abwechseln, mal linksherum, mal rechts herum, das verändert ständig den Blickwinkel auf die Dinge.

Und nun will ich gar nicht mehr so viel Worte machen, sondern einfach die Bilder wirken lassen. Ich habe den Spaziergang in einem Video zusammengefasst und hoffe, dass es allen, die es sehen gefällt, so wie mir.  Viel Spaß.

SonntagMorgenSpaziergang

Sonntag, 17. Oktober 2010

Ein vervögeltes Wochenende

Nein, nein. Darum geht es nicht wirklich. Nicht, was man denken könnte. Dieses Blog bleibt jungendfrei.

Wir waren gestern bei Tante Ruth zum Mittagessen eingeladen. Das macht sie öfter gern, weil sie dann mal wieder Informationen austauschen kann und den Gefrierschrank plündern. Sie kann doch nur in großen Töpfen kochen, wodurch immer wieder mal was übrig bleibt, was eingefroren wird und wir dann irgendwann mal alle machen. Das ist schön, denn Tante Ruth kocht sehr gut.

Nun, als wir gerade mit dem Essen fertig waren bemerkte ich die Spatzen auf der Fensterbank. Es regnete ja draußen schon den ganzen Tag und sie suchten Futter. Tante Ruth streut immer klein geschnittenes Toastbrot aus, was sie sich dann abholen. Also habe ich mal schnell das Handy raus geholt und ein Foto gemacht.

IMAG0092

Aber dann fiel mir ein, dass ich das auch mal drehen könnte. Also einstand ein ca. 1-minütiges Video mit pickenden Spatzen …

Spatzen auf Tante Ruth’s Fensterbrett

Das war also gestern. Heute, Sonntag, scheint die Sonne wieder und deshalb sind wir nach dem Essen rausgegangen. Tante Ruth hat uns ein altbackenes Brot mitgegeben, das wir an die Vögel verfüttern wollten. Das habe ich erst mal zerschnitten.

IMAG0093 IMAG0096

Dann ging es los. Die Bahrfeldstraße lag in der Sonne und auf den Dächern der Autos lagen die Blätter. Typisch Herbst.

IMAG0094

Und dann, vorne am Wasser mussten wir uns orientieren, wo die Vögel überhaupt sind. Also Richtung Elsenbrücke. Han hat dann gefüttert und ich gefilmt. Hier das Ergebnis.

Vögel füttern an einem sonnigen Oktobertag

 

Auf dem Rückweg sind wir dann mal die Glasbläserallee entlang gegangen. Hier haben sie schon angefangen, den Fußgängerweg zu bauen. Das heißt, die übrigen Bauaktivitäten werden auch bald losgehen. Dann ist das hier bald Hinterhof.

IMAG0097

Aber ich kann es ja nicht vermeiden. Die bauen einfach alles zu.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Die schönen Seiten des Herbstes

Heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit sah ich das erste Mal Nebel in der Rummelsburger Bucht. Die Sonne kämpfte mit aller Macht dagegen an und schaffte auch den Durchbruch. Alles war so friedlich. Das sind die schönen Seiten des Herbstes.

Nebel in Stralau

Nebel über der Bucht 2nd

Nebel über der Bucht

Samstag, 9. Oktober 2010

Goldener Oktober

Heute ist ja wirklich schönes Oktoberwetter gewesen. Nachdem ich noch für gute drei Stunden auf der Arbeit war und danach mit Han gegessen habe, gingen wir wieder mal spazieren.

Nicht die große Tour aber immerhin auf die Hauptstraßenseite rüber. Überall hat der Herbst schon angefangen, den Pinsel zu schwingen. Der strahlende Sonnenschein und diese tollen Farben passen so gut zusammen. Ich genieße jeden Baum, jedes Blatt, das ich sehe. Obwohl ich weiß, dass das nur die Vorstufe dazu ist, dass alle Blätter abfallen werden, dass die Tage noch kürzer werden, dass die Zeit kommen wird, in der alles grau in grau aussehen wird, bin ich nicht traurig darüber.

Denn ich weiß: Es kommt alles wieder.

Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder.

Den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter.

Der Frühling bringt Blumen, der Sommer den Klee.

Der Herbst bringt die Trauben, der Winter den Schnee.

 

Und das jedes Jahr, immer und immer wieder. War es schon mal anders?

IMAG0071  Blick von der Kynastbrücke auf das Gebäude der FHTW. Die dunkelroten Blätter haben es mir  angetan.

IMAG0074  Blick in die Hirschbergerstr. Diese Ahornbäume verändern sich täglich.

IMAG0076  IMAG0079       Diese  Bäume stehen auf der Hauptstraßenseite. Ein Spiel der Farben.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Tag der deutschen Zweiheit

20 Jahre 3.Oktober und noch immer will sich keine Feierstimmung bei mit einstellen. Dieser Tag hat nur etwas  positives für mich, wenn er auf einen Wochentag fällt. All das Geschwafel und die ganze Schwindelei um diesen Tag gehen mir nach wie vor auf die Nerven. Unsere Bundes-Angela hat allen ostdeutschen Bürgerinnen und Bürgern für die friedliche Revolution gedankt und den westdeutschen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Solidarität. Da lachen ja die Hühner. So was verlogenes. Naja, Politiker. Solange die es nicht schaffen oder wollen, dass es eine “Deutsche Einheit” gibt, wird es die auch nicht geben. “Das Bundeskabinett hat heute die Mindestlöhne für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der WasweißichIndustrie festgelegt. Im Westen erhalten sie 8,50€/Stunde und im Osten 7,20€/Stunde. Und das geht schon seit 20  Jahren so. Die wollen keine Einheit und das, so lange, wie möglich. Die Tagesschau jedenfalls brauche ich mir heute nicht anzusehen, es sei denn ich will mal eben kotzen.

Der Tag war schön für mich nur durch den Sonnenschein, die Herbstzeitlosen im Park an der Spitze der Insel und das Zusammensein mit meinem Han.

IMAG0058 

IMAG0059

IMAG0060

Auf unserem Spaziergang haben wir unsere früheren Nachbarn getroffen, auch ein schwules Paar, mit denen wir leider erst in Kontakt kamen, nachdem sie ausgezogen sind. Aber glücklicherweise wohnen sie nur eine Querstraße weiter.

Und dann habe ich vor unseren Fenstern noch zwei dicke, schöne Spinnen entdeckt. Rote Kreuzspinnen, die so geduldig sind. Man kann von ihnen lernen.

IMAG0054

IMAG0056

Was noch? Ja, morgens sieht unser Wohnzimmer jetzt so aus. Das kommt daher, dass wir die Pflanzen alle wieder rein holen mussten, die keine Temperaturen unter 5°C vertragen, und das sind eine ganze Menge, wie man sieht.

IMAG0051