Sonntag, 2. August 2009

Der Märchenbrunnen im Friedrichshain

Kinder wie die Zeit vergeht. Immer wenn ich mal wieder am Märchenbrunnen im Friedrichshain bin, fallen mir die Begebenheiten ein, bei denen ich das letzte Mal dort war und dann merke ich erschreckt, dass das schon lange Zeit zurückliegt.
So auch diesmal. Ein Freund hat uns zu seiner Hochzeitsfeier eingeladen, die er als Beutelparty in den Friedrichshain verlegt hat, in die unmittelbare Nähe des Märchenbrunnen. Natürlich habe ich dabei die Gelegenheit genutzt und bin mal kurz verschwunden, Richtung Märchenbrunnen. Ich war neugierig, wie er nach der Renovierung aussehen würde und ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht. Er sieht aus wie neu. Neu. Wann war das? Am 15. Juni 1913 wurde er enthüllt. Hier kann man das nachlesen. http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4rchenbrunnen_im_Volkspark_Friedrichshain
Was meine Erinnerungen an dieses Kleinod betrifft sind diese vielfältig. Schon als Kind, ich schätze ich war 5 Jahre alt, sind wir mit der ganzen Familie dort gewesen. Natürlich als Sonntagsausflug, denn das war nichts für alle Tage für meine Eltern. Später als ich selbst Eltern war sind wir mit unseren Jungs dort hin gegangen, als Anstecher, wenn wir sowieso gerade im Friedrichshain waren.
Der Märchenbrunnen war auch cruising area während der DDR-Zeit. Das sind für mich auch Erinnerungen.
Jedenfalls war die Party sehr schön, ich konnte für kurze Zeit wieder mal in die Vergangenheit abtauchen und dann ein paar Fotos schießen.

Samstag, 1. August 2009

Häuser (3)

Ich hatte ein Post mit Häusern geschrieben (29.12.08) und darin angekündigt, dass ich das eine oder andere Haus hinzufügen werde. Heute weiß ich, dass das Quatsch war, denn niemand liest ein Blog rückwärts. Ich möchte aber wieder mal ein Haus zeigen und numeriere deshalb einfach die Posts mit Häusern fortlaufend.
Dieses Haus ist nackt. Diese Blöße hat es sich nicht ausgesucht, denn wer steht schon gerne nackt herum, es sei denn am FKK-Strand. Den gibt es aber in der Proskauer Straße nicht. Ich finde, dass man heutzutage kaum nackte Häuser sieht. Deshalb kam mir die Idee, dieses hier zu zeigen. Ich hoffe, dass man ihm bald ein neues Gewand gibt und werde ggf. darüber berichten.

Samstag, 25. Juli 2009

Ein ganz normaler Samstag

08.00Uhr: Ja, wie es aussieht geht dieser Samstag genauso los, wie viele andere vorher auch und wird wahrscheinlich auch genauso enden. Nach dem Aufstehen habe ich die fünf Tibeter gemacht. Das tue ich jetzt seit ca. 3 Wochen. Fünf Tibeter bedeutet, dass ich täglich fünf Übungen mache, die alle unterschiedliche Wirkungen haben aber eines alle gemeinsam: sie tun gut.
http://www.entspannungswelten.ch/fuenf_tibeter-68.htm
10.00Uhr: Dann gab es Frühstück. Und nach dem Frühstück werden dann PC und Netbook angeschaltet. Han ist ein großer Facebook-Fan und ich google überall herum.
10.30Uhr: Eine Stunde Meditation aus der anderthalb werden. Sehr gut, weil es gut tut.
12.30Uhr: Mittagessen. Es gab Spaghetti mit Kürbispasta. Supa!
13.00Uhr: Entscheidung darüber getroffen, einen Film zu watchen. Entscheidung fällt auf "Quatermain und die ... ", vergessen. Den Film auch. Schade um die Zeit.
15:00Uhr: Ab jetzt macht jeder seins. Han ist an der FriendStock in Facebook und ich stöbere im Internet. Das geht so bis zum Abendbrot um
18.00Uhr: Chiabbata und Pizza, hmmmm.
Danach wieder faulenzen. Jeder macht, was ihm gefällt.
20.15Uhr: Tagesschau ist vorbei und wir spazieren über "unsere" Halbinsel, wie jeden Abend. Anschließend kommt die Abendmeditation dran. Eine Stunde bis zum Gongschlag. Und dann ab ins Bett. Tag vorbei, Klappe zu - Affe schläft.
Das mag sich teilweise trist anhören, ist aber für mich okay. Für mich ist das erholsamer als irgendwo hinzufahren, von wo man wieder zurück muss und stressfreie Erholung.

Sonntag, 19. Juli 2009

Unsere Terrasse

Nur mal so zwischendurch habe ich unsere Terrasse fotografiert. Han leistet hier ganze Arbeit. Das ganze Jahr hindurch wird dafür geplant, gekauft, gepflegt, gedüngt, gewässert, umgeräumt bzw. umgepflanzt, ...
Wenn dann die ersten Blüten kommen ist aber auch jeder von uns zufrieden. Und das wollen wir, zufrieden sein, mehr nicht. Aber auch nicht weniger.

Sonntag, 12. Juli 2009

Arabischer Tanz vor dem Roten Rathaus

Am Donnerstag war unterwegs und kam, schon auf dem Rückweg, am Roten Rathaus vorbei. Da hörte ich laute, arabisch klingende Musik. Neugierig wie ich nun mal bin, stieg ich vom Fahrrad, um nachzusehen, was es dort gab. Der Anblick, der sich mir bot, überraschte mich schon ein wenig, denn ich erblickte ungefähr 25 Araber, die trommelnd, singend und tanzend auf dem Platz vor dem Roten Rathaus offensichtlich viel Spaß dabei hatten. Ich habe das mal gefilmt und auch fotografiert. Leider habe ich vergessen zu fragen, was der Grund für das Spektakel sei. Aber im Internet findet man ja bekanntlich alles und nach kurzem Suchen weiß ich nun, dass die Vereinigten Arabischen Emirate hier in Berlin eine Kulturwoche durchführen und deshalb auf dem Platz vor dem Roten Rathaus ein "Heritage Village" aufgebaut haben, in dem sie Dinge aus ihrem täglichen Leben zeigen, also auch Tanzen und Musizieren.