Sonntag, 16. Januar 2011

Wintergedanken

Ich weiß schon warum ich den Winter nicht genauso mag, wie den Frühling, den Sommer oder den Herbst.

Es sind diese Farben. Ich mag dieses Grau nicht, dass sich an bewölkten Tagen, wie ein Schmierfilm über alles legt, was das Auge erblickt. Meine Kamera kann das wahrscheinlich gar nicht so wiedergeben.

Mal ganz abgesehen davon, dass ich auch nicht mag, dass ich mir jeden Tag mindestens noch eine, manchmal, wenn es einfach zu kalt ist, auch zwei, zusätzliche Pellen überziehen muss, was das An- und Ausziehen frustrierend macht, mag ich keinen Schnee, wenn er taut, kein Eis nach dem Tauen und den ganzen Dreck nicht, der dann unter allem wieder auftaucht.

Heute, bei meinem Mittagsspaziergang hatte ich mancherorts den Eindruck, dass vor mir mindestens 100 scheißende Hunde gelaufen sein müssen. Das war natürlich nicht so, sondern die Kacke liegt dort wahrscheinlich schon seit dem ersten Frost dort, weil ja manche Hundehalter mal eben ihre Tüte nicht dabei hatten.

Jedenfalls freue ich mich auf den Frühling, wie ein Kind auf den Weihnachtsmann. Nee, kein guter Vergleich, denn der kommt ja nur im Winter. Also dann wie ein Honigkuchenpferd auf die Zuckerglasur.

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Samstag, 1. Januar 2011

Prosit Neujahr!

Ich wünsche allen Menschen ein frohes und gesundes neues Jahr. Ich wünsche allen, dass das Leben Ihnen keine bösen Streiche spielt und der überwiegende Teil voll Freude, Erfolg, Sicherheit, Liebe, Genuss, Frieden und Zufriedenheit ist.

2010 ist so schnell vergangen und was haben wir wieder alles gemacht? Gelacht, geweint, gestöhnt und gejammert, gefreut und genossen. Gefeiert und getrauert, gearbeitet und gefaulenzt. Wir wurden betrogen und verdummt, haben uns gewundert und geärgert.

Und so wird auch das neue Jahr? Ja, wenn wir uns nicht ändern. Wenn wir nichts dagegen tun, gegen das, was uns nicht gefällt, dann wird es so weiter gehen. Aber wir müssen es selbst tun. Es macht niemand für uns. Die Dinge ändern sich nicht, wenn WIR sie nicht ändern.

Lasst uns ein besseres Jahr machen. Prosit Neujahr!

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Freitag, 31. Dezember 2010

Glitzern am Morgen

Ich war lange nicht hier. Keine Zeit, keine Lust, kein Thema. Die Gründe sind vielfältig. Aber neulich, genau genommen vorgestern früh, auf dem Weg zur Arbeit ist mir wieder mal so etwas schönes, bemerkenswertes begegnet. Das muss ich posten, dachte ich mir.

Als ich Richtung Bucht ging, es war um die -6°C kalt, bemerkte ich, das der Schnee heute besonders glitzerte. Es fiel ganz leicht ganz wenig von ihm und verzuckerte die schon vorhandene Schneedecke noch einmal. Und das Glitzern war so stark, dass ich mir dachte, das könne man bestimmt auch mit der Kamera sehen. Ich habe es einfach mal probiert, und man kann.

Mir gefällt es sehr. Es hat so etwas Märchenhaftes für mich. So wie Schneewittchen, so weiß wie Schnee, so rot wie Blut, so schwarz wie Ebenholz, ….

Glitzerschnee 1st
Glitzerschnee 2nd

Sonntag, 19. Dezember 2010

Dum Di Dum Di Dum

Ich finde dieses GIF so toll, dass ich es posten möchte, damit andere es auch sehen können. Bei Facebook hat’s, weiß der Geier warum, nicht geklappt. Hoffentlich hier. Ihr müsstet den Rotschopf im Takt nicken sehen. Leider weiß ich nicht, was er gerade hört. Denkt Euch was aus.

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Samstag, 27. November 2010

Besuch in Eichwalde

Heute war ich zum Kaffee bei meiner Tante und meinem Onkel in Eichwalde. Sie wohnen dort seit drei Jahren im Haus ihres Sohnes mit ihrem Hund Tino.

Wir trafen uns auf dem Parkplatz des Lidl am Markgrafendamm und fuhren dann direkt nach Eichwalde.

Unterwegs konnte ich sehen, wie der Winter den Wald mit einer Puderzuckerschneedecke zugedeckt hat. Ich habe das mal aus dem fahrenden Auto heraus gefilmt.

Auf der Fahrt nach Eichwalde

Es gab selbstgemachte Torteletts mit Kirschen und Stolle. Und frisch geschlagene Schlagsahne, wie immer bei meinem Onkel. Wir haben dann noch ausgiebig gequatscht über Gott und die Welt. War schön, mal wieder da zu sein.

Zurück bin ich dann mit der S-Bahn. Auf dem Bahnhof Eichwalde habe ich noch zwei Fotos gemacht. Es war ziemlich kalt, gefühlte -10°. Aber wahrscheinlich waren es nur  -2°C. Ich hatte Glück, auf dieser Strecke gab es keinen Pendel- oder Schienenersatzverkehr. So ist dieser Samstag auch schon wieder rum. Die Zeit vergeht so schnell.

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