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Sonntag, 7. August 2016

Was gibt's Neues am Marx-Engels-Platz?

Ha, ha. Ich kann mir vorstellen, dass jetzt der Eine oder Andere zusammen zuckt und denkt: "He, wo ist denn das?"
Diejenigen, die regelmäßig am 1. Mai vor 40 Jahren darüber marschiert sind, wissen, wo ich sich der Platz immer noch befindet, durch okkupative Namensänderungen aber nun zum Schloßplatz verkommen ist.
Heute jedenfalls war ich mal da. Auf Wunsch eines einzelnen Herrn, der dann aber nicht mal ein Foto gemacht hat, "weil es noch nicht schön aussieht". Naja, das wird noch eine Weile dauern. So schnell wie früher, baut man heute nicht mehr ...
Die Tour war lange vorbereitet, denn das Wetter musste stimmen. Bei grauem Himmel kann man einfach keine schönen Fotos machen, während die Sonne und weiße Wolken es ermöglichen, sogar eine Baustelle noch in einem angenehmen Licht erscheinen zu lassen.
Heute war der Tag und das Wetter, wie man auch auf den Fotos sieht, recht angenehm.
Um kurz vor zehn ging es los und schon ca. 50 Minuten später kamen wir am Alex an. Wir sind natürlich mit dem Fahrrad gefahren.


Der Anblick des Alex macht mich immer traurig. Egal zu welcher Jahreszeit ich dort hinkomme, es ist immer Jahrmarkt. Im Oktober ist Oktoberfest, im Dezember ist Weihnachtsmarkt, im Februar ist Halli Galli wegen Fastnacht, im Frühjahr erfinden sie irgendwas zu Ostern und jetzt ist eben Jahrmarkt im Sommer. Jeder will zusehen, dass er den Touris oder den Einheimischen, die auf der Durchreise zum Stadtschloss sind, etwas Geld aus der Tasche zieht. Naja, ist eben so, Geschäft geht vor ...
Nach einem kurzen Durchgang durch diese "Welt" und mit dem festen Entschluss wieder her zu kommen, um entweder türkisch oder venezolanisch zu essen, fuhren wir weiter.


Als wir über die Spree fuhren, sahen wir dann den neuen Palast der Republik, naja, jedenfalls das, was da jetzt steht. Nicht sehr schön, weil zu sehr an die Kastenarchitektur des Regierungsviertels und der Friedrichstraße erinnernd, aber an präsenter Stelle in gerader Linie zum Deutschen Dom. Humboldt-Forum steht dran, also wird keine Bowlingbahn reinkommen, darauf müssen wir wohl endgültig verzichten. Ich kann meinen Mitfahrer ein bisschen verstehen wenn er meint: "sieht noch nicht schön aus." Wird es auch später nicht. Nicht von dieser Seite aus gesehen.





















Und dann fühlte ich mich auf einmal ziemlich zuhause. Oder wie soll ich das Gefühl beschreiben, das
mich überkam, als ich das Staatsratsgebäude vor mir sah. Ich schaute nicht nach rechts auf Fischer's Außenministeriumspalast und auch nicht nach links ins Nikolaiviertel, das von der Kanzlerbahnbaustelle schon über fünf Jahre heimgesucht wird, ich schaute nur geradeaus. Und ich erklärte meinem Mitfahrer wiedermal, dass auf diesem Balkon, der von dem alten Schloß abgebaut wurde, Wilhelm Liebknecht 1918 die Republik ausrief. Ach, die deutsche Geschichte, wie ist sie doch schön ...

 

Jetzt musste ich mich vor das neue alte Schloss stellen und mir mal vorstellen, wie es später einmal aussehen soll. Na gut. Nicht wie der Palast der Republik. Klar, der hatte ja auch keine Kuppel. Meine Fantasie reicht noch nicht aus zu erkenne, wie es einmal aussehen wird, wenn es fertig ist. Auf jeden Fall habe ich gedacht es ist größer, breiter ...


























Über die schönste Brücke von Berlin gehend sahen wir dann schon wieder den Dom und die Marienkirche sowie das Hotel "Stadt Berlin", heute Park Inn-Hotel.
Überall wo man hinschaut ... nur Baustelle. Kräne, Zäune, Absperrungen, Hilfsampelanlagen. Wenn ich als Tourist hier wäre, dann wäre ich enttäuscht.  
Und niemand kann sich vorstellen (ich habe es mit Absicht lieber nicht fotografiert), wie der Lustgarten aussieht. So viel Dreck an einem Platz ... ne, das ist wirklich niveaulos.



























Am Fernsehturm machten wir eine kleine Pause, bevor wir essen gehen und beobachteten die in der Reihe stehenden Touris, die auf den Aufzug nach oben warteten. Heute wäre ein idealer Tag gewesen, um mal wieder auf Berlin runter zu schauen. Aber Schlange stehen war heute nicht mein Ding. Habe ich oft genug in der Gabelsbergerstraße beim Bäcker, Samstag morgens um kurz vor sieben. "10 Schrippen bitte!"


























Nach dem Essen, wir entschieden uns für venezolanisch (naja ...) fuhren wir schon wieder Richtung Heimat. Und ich wählte die Route so, dass ich auch an dem so einprägsamen Ensemble deutscher DDR-Architektur vorbeifahren musste, dem Haus des Lehrers und der Kongresshalle. Ach, wurde mir wieder warm ums Herz.

























Wer den Namen des Bildhauers kennt, der die "Bauchbinde" entworfen hat, der schreibt ihn in den Kommentar. Kleiner Tipp: WW

Nach guten dreieinhalb Stunden waren wir wieder in Biesdorf und ich war zufrieden. Es gibt noch das Berlin, das ich liebe und das veränderte Berlin der Okkupanten. Stadtschloss, Kanzlerbahn, Schweine-Lustgarten, Alexander-Jahrmarkt-Platz ... das sind so Dinge, die ich nur schwer akzeptieren kann. Aber ich arbeite an mir und werde sicher im kommenden Jahr wieder mal nach dem rechten und linken gucken.












Sonntag, 12. Juli 2015

SonntagFahrradtour nach Hönow, Mehrow und Ahrensfelde …

Im Wetterbericht war heiter bis wolkig angegeben und bis zu 25°C, was ja immer im Schatten meint.

Nach dem Mittagessen sollte es deshalb für heute eine Radtour werden, gestern waren wir am Kaulsdorfer See, aber da schien auch mehr die Sonne. Also ideal für den Strand und lesen und auch baden gehen (das Wasser war herrlich).

Also suchte ich nach einem Ziel. Wohin können wir fahren, was haben wir noch nicht gesehen, wo waren wir noch nicht? Nun, ich fand ein lohnendes Ziel in Blumberg. Dort gibt es ein Café, das “Zum fleißigen Lieschen” heißt. Hört sich gut an und wie der Kaffee, der Kuchen und das Eis dort schmeckt, wollte ich herausfinden. Außerdem sind es nur 15 km, die man laut Google locker in 53min schafft. Was will man mehr, also los.

Um 13.15 Uhr starteten wir. Die Sonne schien hinter der leichten Bewölkung und wir stellten fest, dass die Temperatur und das Wetter ideal für einen Fahrradausflug war.

Wir fuhren auf dem roten Weg am UKB vorbei zum Bahnhof Wuhletal, ließen den rechts liegen und weiter ging es in Richtung Heinrich-Gruber-Straße. Die fuhren wir bis zur Risaer Straße und bogen dort dann auf die Hönower Straße. Es fuhr sich so gemütlich dahin und schon bald erreichten wir die Dorfstraße in Hönow.

Hönow ist ein kleines, feines Dorf und hat auch eine Kirche. Dort machten wir den ersten Halt.

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Es ist dort ein kleiner aber feiner Friedhof angelegt mit schön gestalteten Gräbern, die auch gut gepflegt sind. Na, so wie üblich in so einer Dorfgemeinschaft. “Was sollen denn die Leute von uns denken?” ist die Triebfeder. Aber das ist auch gut so. Sonst würde ja alles verfallen. Man bereitete gerade ein Konzert vor, dass heute stattfinden sollte und so bleiben wir nicht länger.

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Also weiter. Der nächste Ort auf der Strecke sollte Mehrow sein. Für mich bekannt wegen der Mehrower Allee, die sich durch halb Marzahn schlängelt. Unterwegs kamen wir an Weizen- und Rapsfeldern vorbei, die wahrscheinlich bald geerntet werden.

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Und bald danach erreichten wir Mehrow. Auch nett. Auch mit einer Kirche. Und weil wir das nicht anders von unseren  unzähligen Städtereisen kennen, hielten wir auch hier wieder an, um zu schauen, was es dort zu sehen gibt.

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Nicht viel. Die Kirche war zu, der Friedhof ist keiner mehr also war der Aufenthalt dort noch kürzer, als in Hönow. Leider fing es dort auch schon an, etwas zu tröpfeln. Fast unbemerkt hatte sich die Wolkendecke geschlossen und der Regen fing an uns zu necken, indem er einfach immer wieder ein paar Tropfen auf unsere Brillen fallen lies.

Am Dorfteich machten wir wieder halt. Es gibt darin gelbe Seerosen. Sieht man auch nicht so oft.

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Die nächste Station sollte ja nun Blumberg sein, aber wie das Leben so spielt, kamen wir an eine Kreuzung an der ein Schild mit einem Richtungspfeil nach Ahrensfelde stand. Ahrensfelde, S-Bahn, Märkische Allee, Blumberger Damm, das waren die schlussfolgernden Gedanken, die dazu führten, dass das “Fleißige Lieschen” heute auf uns verzichten musste.

Kurz hinter Mehrow machte der Regen dann ernst. Wir holten unsere Regenumhänge raus und fuhren nun eilig in Richtung Ahrensfelde weiter die Ahrensfelder Chaussee entlang. In Ahrensfelde musste eine kurze PP eingelegt werden. Direkt an der Kirche. Han hatte aber keine Lust mehr. Er wollte jetzt schnell nach Hause. Also weiter.

Das Ende ist schnell erzählt.

Am Bahnhof Ahrensfelde, es regnete immernoch, bogen wir in die Havemannstraße ein, die direkt zum Blumberger Damm führte. Der war schnell herunter gefahren. Schon bald sahen wir das UKB und unsere Häuser wieder und waren um 15.20 Uhr wieder zu Hause.

Schade, dass es zu regnen begann. So musste ich mein Eis am Stiel zu Hause essen. Aber auch gut. Wir hatten Bewegung und die nähere Umgebung kennengelernt. Das war gut und hat zwei Stunden unseres Wochenendes verschönt.

Sonntag, 22. September 2013

Wahlsonntag, neue Häuser in Stralau, Blumen auf dem Friedhof

Alle vier Jahre dürfen wir uns ja committen, wie das auf Neudeutsch heißt. Gemeint ist, dass wir das ausdrücken sollen, was wir denken, fühlen und handeln. Also können wir zwei Kreuze machen und entscheiden dann trotzdem nicht darüber, was unsere Politiker dann tun sollen, wenn sie gewählt wurden, denn da hört ja die sogenannte Demokratie auf. Na klar, wir können sie dann kritisieren und ihnen E-Mails schreiben, wir können sie besuchen und uns beschweren. Aber ernsthaft mal, hilft das?
Ich glaube es hilft genauso wenig, wie die beiden Kreuze am Wahlsonntag. Denn regieren tun doch nicht die Gewählten und schon gar nicht die Wähler, regieren tut das Geld, die Wirtschaft, der Mammon.
Aber das soll wohl alles so sein und irgendwie geht es ja dann doch allen ganz gut und die Stöhnerei wird mal lauter, mal leiser, je nach Umständen. Und so vergeht die Zeit wie im Flug und eines Tages in vier Jahren dürfen wir wieder zwei Kreuze machen, fragen uns wo die Zeit geblieben ist und was sich eigentlich geändert hat und gehen wieder zur Urne um uns zu committen.
Vom Wahllokal weg sind wir dann noch über unsere schöne Insel gelaufen und kamen an den neu errichteten Häusern vorbei, die jetzt schon teilweise bezogen wurden. Ich habe darüber hier Haut ab ... berichtet.


Nun, die sind eigentlich ganz schön geworden und wer hier wohnt hat nicht nur das nötige Kleingeld sondern auch viel Ruhe und eine wirklich schöne Umgebung. Da sind ja auf der Seite diese Apfelbäume, die so voll mit Äpfeln sind. Ich glaube aber man kann die nicht mehr essen. Vielleicht probiere ich es mal bei Gelegenheit.

Und dann ist natürlich fast gerade rüber der Friedhof, der ja schon die Ruhe und den Frieden im Namen hat. Oh, wie schön bunt da die Blumen stehen. Eine wahre Pracht. Hier kann man auf der Bank sitzen und die Ruhe und Umgebung genießen, an die schönen Zeiten mit den Verstorbenen denken und die Seele baumeln lassen. Kostet alles nix. Alles gratis bei uns in Stralau.

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Samstag, 14. September 2013

Wahl 2013, Plakate und Strapse …

 

 

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Dieses Bild ist mir am 11.09.13 auf dem Weg zur Arbeit gelungen. Ich musste mit meiner Handykamera voll aufzoomen, um diese Laterne mit den vielen Wahlplakaten einigermaßen gut sichtbar auf meine Speicherkarte zu bannen. Es ist trotzdem etwas verschwommen, aber ich hoffe, dass der geneigte, geübte Leser aufgrund der vielfältigen Begegnung mit diesen Schildern, ungefähr erahnen kann wer auf welchem Plakat ist und welche Partei er/sie repräsentiert.

Ich habe es deshalb so spontan aufgenommen, weil es mir so erscheint, dass es ein mögliches Wahlergebnis durchaus vorweg nehmen könnte. Nicht, dass es mein Wunschergebnis wäre, aber es wäre denkbar, dass es genau zu dieser Konstellation kommen könnte. Wer weiß?

Schwarz unter rot unter rot unter gelb unter (welche Farbe haben die Piraten erhalten?) unter braun.

Die armen Jungens von der Schnürstiefelfraktion müssen immer ganz hoch hinauf klettern, entweder, weil die anderen schon da waren, oder weil sie Sorge haben, dass jemand das Plakat wieder herunter reißt. Ich habe auch schon einige wahr genommen, die man mit Farbe übersprüht hat. Es sind sowieso wieder mal viele Vandalen unterwegs, die Ihre Meinung dadurch kund tun, dass sie unschuldige Wahlplakate besprühen, bemalen, zerreißen oder …

Was mich an diesen Plakaten eigentlich am meisten stört ist die Tatsache, dass sie mit diesen Plastestrips fest gemacht sind, die man nur durch abschneiden wieder entfernen kann. Nach der Wahl werden jedoch meistens die Plakate nur herunter gerissen, wodurch die Strapse hängen bleiben und niemals verrotten würden, wenn nicht irgendeines fernen Tages die Heinzelmännchen oder wer? sie wieder gänzlich beseitigt. Bis zur nächsten Wahl.

Sogar den Grünen, unseren Umweltpredigern sind diese Dinger nicht suspekt. Fleißig werden auch deren Plakate damit befestigt. Ein Ärgernis, dass man leider durch die Wahl einer anderen Partei nicht beseitigen kann. So bleibt mir nur, wenigstens in meinem geliebten Stralau abends, auf unserem NachderTagesschauSpaziergang ein Taschenmesser einzustecken und entlang der Strecke, die wir immer gehen, Strapsbeseitigung zu machen.

Falls jemand mal nach Stralau kommt, kann er sich ja meiner Initiative anschließen. Die Strapse dann bitte an Herrn Ströbele schicken. Der weiß, wie man sie umweltgerecht beseitigen kann …

Sonntag, 25. August 2013

Tischtennis spielen am Kollwitz-Platz

Ich war heute mit vier meiner Freunde zum Brunch verabredet und wir trafen uns im VENTURA, einer spanischen Tappas-Bar.

Das Buffet war sehr gut bestückt und die 9,50€ waren gut angelegt. Wir waren alle gut satt und zufrieden.

So gingen wir zum unweit gelegenen Kollwitz-Platz, der ja wohl ein Lieblingsgebiet der Gentrifizierung war und ist. Es leben dort nur noch wenige Berliner, sondern eher Schwaben, Franzosen und andere gut betuchte junge Leute. Vielleicht alles nur Klischees, die ich nicht überprüfen konnte, aber die Kolumne von Herrn Thierse, in der er sich über Wecken statt Schrippen beklagt ist ja legendär und sprichwörtlich geworden.

Nun, nachdem wir einige Sätze an den Tischtennisplatten gespielt hatten, konnte ich mich noch etwas umsehen und habe ein paar Handyfotos gemacht.

In der DDR war ich ganz selten im Prenzlauer Berg, warum auch? Alles, was ich brauchte gab es im Friedrichshain auch oder auch auch nicht. Heute, wo ich das mal genauer betrachte, kann ich resümieren, ja, es muss sich gut hier wohnen und es gibt wirklich viele Kinder hier, so wie im ganzen Prenzlauer Berg. Mal sehen, wann ich wieder hierher verschlagen werde …

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Auf dem Rückweg hatte ich dann noch eine erfreuliche Begebenheit. Als wir am Stierbrunnen an der Hans-Otto-Straße vorbei kamen, konnte ich sehen, dass er tatsächlich in Betrieb war. Das hatte ich lange nicht gesehen. Freu …

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Sonntag, 4. August 2013

Stralauer Schwäne

Jüngst, bei einem Abendspaziergang, sahen wir auf der Schwanenwiese ein Schwanenpaar mit ihren Jungen.

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Nun, wir waren hoch erfreut über die fünf Küken, die wahrscheinlich von der Mutter gehütet wurden. Damals war es noch nicht so heiß und es gab genug frisches, grünes Gras zu fressen. Das war am 27.06.13.

Am 12.07.13 hatte wir das Glück, die ganze Familie wieder zu sehen.

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Ganze Familie? Ja, der Vater war jetzt auch dabei und beobachtete uns argwöhnisch. Aber wir konnten nur noch vier Küken zählen. Traurig und gut zugleich, denn wenigstens waren uns vier der kleinen hässlichen Entleins verbleiben.

Dann trafen wir die sechs am 23.07.13 wieder. Sie kamen schon zum Betteln abgeschwommen. Früh übt sich …

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Die Jungen waren schon deutlich gewachsen. Jetzt hatten wir aber auch schon diese heißen Tage und deshalb war es zum Teil verständlich dass wir am 29.07.13 nur noch drei Küken sehen konnten.

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Ich konnte gar nicht in Ruhe fotografieren, denn der Vater kam sehr entschlossen auf uns zu. Wer weiß, was da passiert war. Schwäne sind ja nicht dumm und wahrscheinlich haben sie auch ein gutes Gedächtnis, so dass der Vater vielleicht gerade nicht gut auf uns Menschen zu “sprechen” war.

Nun, glücklicher Weise sahen wir die fünf dann am 01.08.13 wieder im Wasser, als sie auf eine Truppe junger Leute zuhielten, um zu betteln.

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Ich hoffe sehr, dass die kleine Familie nicht noch weiter zusammen schrumpft und der Nachwuchs auch den kommenden Winter übersteht. Erst danach sind sie erwachsen und gehen ihre eigenen Wege. Wir werden sehen …

Mittwoch, 15. Mai 2013

Bahnhof Ostkreuz, haben die uns betrogen?

Es ist schon ein Weile her dass ich über meine Eindrücke über den neu erstandenen Bahnhof Ostkreuz geschrieben habe.
Damals und heute habe ich den Eindruck, dass er billig gemacht aussieht. Dieses Ekotalblech auf dem Dach und die HQ-Lampen sehen einfach Sch … aus.
Ich habe mich aber auch immer gefragt, wodurch bei mir dieser Gedanke entsteht. Natürlich ist dieser Bahnhof in keinster Weise mit dem Hauptbahnhof vergleichbar, das ist mir klar. Dann schon eher der Bahnhof Südkreuz. Der sieht im Vergleich zum Ostkreuz schon edel aus. Und damals fragte ich mich auch, ob das etwas mit dem Namen und der Himmelsrichtung zu tun hat. Schließlich waren und sind wir teilweise immer noch Menschen zweiter Klasse.
Aber nein. Es ist ein anderer Grund, warum ich persönlich so unzufrieden über die Gestaltung des Bahnhofshalle bin. Er leuchtete mir auf, als ich neulich wieder einmal mit der S-Bahn fuhr, in Ostkreuz ausstieg und über die Straße ging, wobei ich anschließend an einem Plakat vorbei kam, auf dem die Bahnhofshalle dargestellt war, wie sie einmal aussehen sollte. Das Plakat ist so alt, wie die Baustelle, also mittlerweile ca. 5 Jahre.


Als ich dieses Bild wiedersah wurde mir klar, woran mein Herz hing und woher diese Enttäuschung über das jetzige Aussehen kommt.
Eine helle Halle wurde uns versprochen, mit einem Glasdach und modernen Lampen, wie man oben erkennen kann. Jetzt ist diese Halle eine dunkle Höhle, die nur von der Seite etwas Licht herein bekommt. Und ich frage mich, was soll das? Haben die uns betrogen?
Und noch ein neuer Gedanke kommt mir. Draußen, auf dem Regionalbahnsteig wächst das Dach, das nachträglich beschlossen wurde und gebaut wird. Musste das eine Dach aus Blech entstehen, damit das andere finanziert werden kann? Werden wir mal die Wahrheit erfahren? Was erwartet uns noch am Bahnhof Ostkreuz?

Sonntag, 28. April 2013

Straßenumbenennung der Gabelsbergerstraße …

Nun, ich war nicht dabei, es ging auch ohne mich, na klar. Heute, als ich auf dem Weg nach Hause war, habe ich angehalten, um dieses Foto hier zu machen. Es muss heute irgendwann in den Vormittagsstunden gewesen sein, dass die kleine Feierstunde stattfand, in der die Gabelsbergerstraße in Silvio-Meier-Straße umbenannt wurde. Ich weiß nicht, was gesagt oder nicht gesagt wurde, ist mir auch egal. Ich werde mich sicher auch daran gewöhnen, obwohl ich heute manchmal noch Leninallee und Bersarinstraße sage. Ich bin halt so und ich weiß nicht, ob ich mich noch anpassen werde. Warum denn?

Samstag, 6. April 2013

Ein Haus in neuem Gewand …

In der Elsenstraße/Ecke Puschkinallee gibt es ein Haus in dem ein Ärztehaus und auch eine Apotheke ihr Geschäft hatten.

Dieses Haus war für ca. ein Jahr leer und verwaist, weil es renoviert wurde. Ich dachte ja gleich wieder an eine Luxussanierung (Han wirft mir auch vor, immer zuerst negativ zu denken). In diesem Fall aber habe ich mich geirrt.

Die Apotheke ist noch drin und es steht draußen kein Schild dran, auf dem steht, dass Eigentumswohnungen oder Luxuswohnungen angepriesen werden. Was genau jetzt mit den Räumen passiert weiß ich also noch nicht und eigentlich ist es auch nicht mehr so wichtig.

Warum ich hier poste hat einzig und allein den Grund in der toll gestalteten Außenfassade. So was habe ich noch ganz selten gesehen. Riesige Blumen wurden an der Fassade hoch angebracht, was das Haus zu etwas ganz Besonderem macht, finde ich.

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Das Foto ist aus zwei Aufnahmen zusammengesetzt und die passten leider nicht 100%ig zusammen …

Samstag, 16. März 2013

Neues von Ostkreuz

Heute ist ja herrliches Wetter in Bezug auf Sonnenschein und blauen Himmel. Aber als ich heute in Richtung Kaufland ging, bekam ich Ohrenschmerzen, weil der eisige Südwestwind da rein blies. Trotzdem habe ich mal am Bahnhof Ostkreuz kurz gestoppt, um ein Foto vom Regionalbahnsteig zu machen, will es dort etwas neues zu sehen gibt. Es wird nämlich eine Dachkonstruktion montiert und das ist wirklich toll. Denn anfangs wurde publiziert, dass der Regionalbahnsteig kein Dach erhalten solle. Nun werden sich alle freuen, die von hier aus mit dem RE weiter fahren wollen. Jetzt, wo die Winter immer schneereicher werden, ist es sicher angenehmer, unter einem schützenden Dach zu stehen. Ich mache das nächste Foto, wenn alles fertig ist. Mal sehen, wie lang das dauert. Zur Zeit wird sogar samstags gearbeitet. Anscheinend ist man in Verzug. Ist ja nicht untypisch bei der Bahn.

Donnerstag, 14. März 2013

Das goldene Haus

Ich habe schon lange Zeit nichts über unsere größte Baustelle in Stralau geschrieben. Und eigentlich spricht das Bild schon für sich. Aus der grauen Maus des alten Schiffahrtshauses ist ein riesiger Kasten geworden, der wahrscheinlich nicht golden glänzen wird, aber den Wert des Wohnens auf der Insel wesentlich erhöhen wird. Alle Wohnungen in diesem Haus sind ja Eigentumswohnungen und sehr teuer. Wohnen in Strahau wird damit weiter teurer werden, das ist damit unvermeidlich und wir werden uns daran gewöhnen müssen. Was mich aber auch noch bewegt ist, dass mit dem Einzug der 114 Familien auch gleichzeitig 114 Autos auftauchen werden, die morgens von der Insel runter wollen und abends wieder rauf. Die nicht immer im Parkhaus stehen werden, sondern da, wo gerade Platz ist. Na mal sehen. Vielleicht male ich ja auch zu schwarz. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und somit ich auch. Ich werde das Baugeschehen weiter beobachten und warten, was auf mich und die Einheimischen von Stralau zukommt.


Dienstag, 19. Februar 2013

Kalter Wintermorgen

Heute Nacht hat es geschneit bzw. geschneeregnet. Die Möwen hier sind deshalb dicht zusammen gerückt. Ich fahre heute mit der Tramwai zur Arbeit. Ist besser so...

Sonntag, 16. Dezember 2012

Weihnachtsmarkt 2012

In diesem Jahr ist ja so vieles anders gewesen, als all die anderen Jahre. Einer der Gründe dafür ist wahrscheinlich die Anwesenheit von Stéphane hier in Berlin. Er war ja fast vier Wochen unser Gast und wohnt nun in der Gabelsbergerstraße bis Anfang Januar. Und dann noch in dem Haus, in dem Tante Ruth fast 30 Jahre lang gewohnt hat. Ist das nicht komisch?

Jedenfalls sorgt Stéphane regelmäßig dafür, dass wir aus unserem täglichen Raster ausbrechen und Dinge tun, die wir noch nie gemacht haben oder Dinge, die wir lange nicht getan haben. So waren wir schon jahrelang nicht mehr auf einem Weihnachtsmarkt. Dank Stéphane hat es in diesem Jahr wieder geklappt. Das war am 1. Advent, also 2. Dezember.

Wir holten Stéphane ab und fuhren zur Friedrichstraße, um von dort aus  zum Gendarmenmarkt zu fahren, denn der Weihnachtsmarkt dort war unser Ziel. Dadurch kamen wir an der VW-Niederlassung vorbei, wo ich mal den Bugatti, den ich den Jungs verkauft habe, wieder sah. Sie haben ihn gut gepflegt, konnten ihn aber noch nicht weiter verkaufen. (Ich habe ´ne tolle Phantasie, wa?)

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Nachdem wir unsere 1€ Eintritt bezahlt haben, stürzten wir uns ins Getümmel, im wahrsten Sinn des Wortes, denn es war sehr sehr voll. Zu voll fanden wir schließlich, nachdem wir den Mädchenchor gehört haben, kandierten Apfel probiert hatten und ansonsten kein richtiges Ziel mehr hatten.

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Also wohin an diesem angefangenen Nachmittag. Richtung Staatsoper, denn dort gibt es noch den Weihnachtsmarkt am Operncafé. Vielleicht war es dort leerer.

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Und die Entscheidung war goldrichtig. Es war viel leerer und auch genauso schön, wie am Gendarmenmarkt. Viele Buden zum Naschen, Kaufen und Schauen. Dann fing es an zu schneien.

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Nun, dieser Weihnachtsmarkt ist auch sehr überschaubar, so dass wir nach einer knappen Stunde schon wieder vor der Frage standen, was nun? Also auf Richtung Alex. Da gibt´s ja noch den Markt am Alexia.

Aber so weit kamen wir gar nicht, denn am Neptunbrunnen hatte man auch noch einen hingestellt. Einen mit Karussell und Riesenrad und Eisbahn. Herrlich.

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Dort fanden wir tatsächlich einen Stand, der ungarisches Langosch verkaufte. Hmmm, lecker …

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Und es gab Grünkohl mit Knacker, was mich sehr an Grünkohl mit Pinkel erinnerte, das ich schon mal in Bremen essen durfte. Ach ja, die Vergangenheit …

Das ist nun alles schon wieder zwei Wochen her und in der Zwischenzeit waren wir mit Stéphane wieder mal essen im Matreschka in der Boxhagener Straße. Wir werden ihn sicher bald wieder sehen, wenn er uns aus unserem täglichen Trott heraus holen will.