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Dienstag, 19. Februar 2013

Kalter Wintermorgen

Heute Nacht hat es geschneit bzw. geschneeregnet. Die Möwen hier sind deshalb dicht zusammen gerückt. Ich fahre heute mit der Tramwai zur Arbeit. Ist besser so...

Sonntag, 16. Dezember 2012

Weihnachtsmarkt 2012

In diesem Jahr ist ja so vieles anders gewesen, als all die anderen Jahre. Einer der Gründe dafür ist wahrscheinlich die Anwesenheit von Stéphane hier in Berlin. Er war ja fast vier Wochen unser Gast und wohnt nun in der Gabelsbergerstraße bis Anfang Januar. Und dann noch in dem Haus, in dem Tante Ruth fast 30 Jahre lang gewohnt hat. Ist das nicht komisch?

Jedenfalls sorgt Stéphane regelmäßig dafür, dass wir aus unserem täglichen Raster ausbrechen und Dinge tun, die wir noch nie gemacht haben oder Dinge, die wir lange nicht getan haben. So waren wir schon jahrelang nicht mehr auf einem Weihnachtsmarkt. Dank Stéphane hat es in diesem Jahr wieder geklappt. Das war am 1. Advent, also 2. Dezember.

Wir holten Stéphane ab und fuhren zur Friedrichstraße, um von dort aus  zum Gendarmenmarkt zu fahren, denn der Weihnachtsmarkt dort war unser Ziel. Dadurch kamen wir an der VW-Niederlassung vorbei, wo ich mal den Bugatti, den ich den Jungs verkauft habe, wieder sah. Sie haben ihn gut gepflegt, konnten ihn aber noch nicht weiter verkaufen. (Ich habe ´ne tolle Phantasie, wa?)

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Nachdem wir unsere 1€ Eintritt bezahlt haben, stürzten wir uns ins Getümmel, im wahrsten Sinn des Wortes, denn es war sehr sehr voll. Zu voll fanden wir schließlich, nachdem wir den Mädchenchor gehört haben, kandierten Apfel probiert hatten und ansonsten kein richtiges Ziel mehr hatten.

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Also wohin an diesem angefangenen Nachmittag. Richtung Staatsoper, denn dort gibt es noch den Weihnachtsmarkt am Operncafé. Vielleicht war es dort leerer.

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Und die Entscheidung war goldrichtig. Es war viel leerer und auch genauso schön, wie am Gendarmenmarkt. Viele Buden zum Naschen, Kaufen und Schauen. Dann fing es an zu schneien.

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Nun, dieser Weihnachtsmarkt ist auch sehr überschaubar, so dass wir nach einer knappen Stunde schon wieder vor der Frage standen, was nun? Also auf Richtung Alex. Da gibt´s ja noch den Markt am Alexia.

Aber so weit kamen wir gar nicht, denn am Neptunbrunnen hatte man auch noch einen hingestellt. Einen mit Karussell und Riesenrad und Eisbahn. Herrlich.

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Dort fanden wir tatsächlich einen Stand, der ungarisches Langosch verkaufte. Hmmm, lecker …

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Und es gab Grünkohl mit Knacker, was mich sehr an Grünkohl mit Pinkel erinnerte, das ich schon mal in Bremen essen durfte. Ach ja, die Vergangenheit …

Das ist nun alles schon wieder zwei Wochen her und in der Zwischenzeit waren wir mit Stéphane wieder mal essen im Matreschka in der Boxhagener Straße. Wir werden ihn sicher bald wieder sehen, wenn er uns aus unserem täglichen Trott heraus holen will.

Samstag, 11. Februar 2012

Vergessen …

… den kleinen Elefant mit nach Hause zu nehmen (schreit da nicht ein Mädchen nach ihrem Lieblingskuscheltier?)
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… dass sie mitten auf dem Wasser steht (es gibt Weißen Winzerglühwein, was immer das für eine Brühe ist)IMAG0028-1
… dass morgen schon wieder Sonntag ist (und das zu kurze Wochenende schon wieder vorbei)
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… wie warm die Sonne im Sommer scheinen kann (aber der nächste kommt bestimmt)
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Sonntag, 5. Februar 2012

Kinder, wie die Zeit vergeht …

Bin ich tatsächlich schon vier Monate nicht hier gewesen?
Jetzt aber …
Das wird sich wieder ändern, denn ich möchte ja ab und zu mal zurück blicken können und mir anschauen, was es so gab in meiner kleinen Welt.
Seit Oktober habe ich also den sonnigen November, Weihnachten und den Jahreswechsel, den warmen Winter und den Kälteeinbruch nicht kommentiert. Das ist schlecht. Jetzt ärgert mich das schon ein bissel. Aber gut, lass gut sein, Willi …
Heute morgen stand auf unserem Außenthermometer -12°C. Das gab’s ja schon lange nicht mehr. In der Abendschau werden sie wieder von einem neuen Rekord sprechen, fürchte ich. Vielleicht haben sie sogar Recht. Ich weiß nicht mehr genau wie kalt es im vergangenen und dem Winter davor war. Wir vergessen zu schnell – aber, was das auch wichtig? Auch in den vergangenen Wintern haben sie die Toten in Europa gezählt, die Obdachlosen und im Schnee erstickten. Und was hat sich geändert? Nur die Zahl. Bisher in diesem Winter sollen es schon 250 sein. Je höher die Zahl, desto spektakulärer? Hilft das den Toten was? Nein.
Nun gut. Zurück zum Ausgangspunkt. Minus zwölf. Schade, dass die Sonne nicht scheint. Sonnenschein und Schnee passen ja auf Fotos gut zusammen. Trotzdem beschlossen wir, mal vor die Tür zu gehen. Da waren es noch -9°C. Die Bucht ist zugefroren und die Leute erfreuen sich wie in den letzten beiden Wintern wieder daran. Unter dem  Schnee findet man eine 20 – 30cm dicke Eisdecke, mit und ohne Luftblasen. Es ist glatt, weil der Schnee noch ganz locker ist. Wir gingen wieder (schon fast Tradition) zur leuchtend roten Boje, machten Fotos und gingen weiter, um eine geeignete Stelle zu finden, um wieder ans Ufer zu kommen. Denn nach 45 Minuten hatten wir genug von der Kälte.
Zu Hause erwartete uns schön warmer Yogi Tee. Nun, dieser Sonntag ging wieder so schnell vorbei. Ich freue mich schon auf den kommenden. Mal sehen, was dann das Wetter macht.
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Luftblasen im Eis
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Sonntag, 16. Januar 2011

Wintergedanken

Ich weiß schon warum ich den Winter nicht genauso mag, wie den Frühling, den Sommer oder den Herbst.

Es sind diese Farben. Ich mag dieses Grau nicht, dass sich an bewölkten Tagen, wie ein Schmierfilm über alles legt, was das Auge erblickt. Meine Kamera kann das wahrscheinlich gar nicht so wiedergeben.

Mal ganz abgesehen davon, dass ich auch nicht mag, dass ich mir jeden Tag mindestens noch eine, manchmal, wenn es einfach zu kalt ist, auch zwei, zusätzliche Pellen überziehen muss, was das An- und Ausziehen frustrierend macht, mag ich keinen Schnee, wenn er taut, kein Eis nach dem Tauen und den ganzen Dreck nicht, der dann unter allem wieder auftaucht.

Heute, bei meinem Mittagsspaziergang hatte ich mancherorts den Eindruck, dass vor mir mindestens 100 scheißende Hunde gelaufen sein müssen. Das war natürlich nicht so, sondern die Kacke liegt dort wahrscheinlich schon seit dem ersten Frost dort, weil ja manche Hundehalter mal eben ihre Tüte nicht dabei hatten.

Jedenfalls freue ich mich auf den Frühling, wie ein Kind auf den Weihnachtsmann. Nee, kein guter Vergleich, denn der kommt ja nur im Winter. Also dann wie ein Honigkuchenpferd auf die Zuckerglasur.

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Samstag, 1. Januar 2011

Prosit Neujahr!

Ich wünsche allen Menschen ein frohes und gesundes neues Jahr. Ich wünsche allen, dass das Leben Ihnen keine bösen Streiche spielt und der überwiegende Teil voll Freude, Erfolg, Sicherheit, Liebe, Genuss, Frieden und Zufriedenheit ist.

2010 ist so schnell vergangen und was haben wir wieder alles gemacht? Gelacht, geweint, gestöhnt und gejammert, gefreut und genossen. Gefeiert und getrauert, gearbeitet und gefaulenzt. Wir wurden betrogen und verdummt, haben uns gewundert und geärgert.

Und so wird auch das neue Jahr? Ja, wenn wir uns nicht ändern. Wenn wir nichts dagegen tun, gegen das, was uns nicht gefällt, dann wird es so weiter gehen. Aber wir müssen es selbst tun. Es macht niemand für uns. Die Dinge ändern sich nicht, wenn WIR sie nicht ändern.

Lasst uns ein besseres Jahr machen. Prosit Neujahr!

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Sonntag, 28. Februar 2010

Winter ade



Die große Ulme an der Spree

Gestern Samstag habe ich mit Han einen Spaziergang gemacht. Ich habe festgestellt, dass, so wie es zur Zeit aussieht, der Winter keine große Rolle mehr spielen kann. Deshalb sage ich einfach:

"Winter ade, scheiden tut weh.
Aber das Scheiden macht, dass mir das Herze lacht.
Winter ade, scheiden tut weh."

Ich habe auch ein paar Fotos gemacht, die zeigen, wie weit der Winter sich schon zurück ziehen musste und wo er noch zu sehen ist.
Als ich am Ufer der Spree entlang kam, sah ich mir mal wieder die große Ulme an, die dort steht, und stellte erstaunt fest, dass die kugeligen Samenkapseln voll dran hängen. Und ich frage mich, wann bilden die sich eigentlich? Ich magUlmen. In Stralau stehen sehr viele davon und sie machen im Frühjahr, wenn die Rinde platzt und im Hernst, wenn die Millionen Blätter fallen, eine Menge Dreck. Aber ich mag sie.



Han schaut sich um.



Die vielen Samenkapseln an der großen Ulme.

Hier von der anderen Seite.

Als wir weiter
gingen sahen wir auf der Spree den Winter wieder. Aber er war nur noch für die Wasservögel da geblieben, weil sie es sich auf ihm gemütlich machen konnten.



Auf 'ner Scholle sitzen Enten und Rallen



Als wir weitergingen kam uns diese Hündin entgegen. Bei Ihr war der Winter schon lange vorbei, denn der Frühling hat ihr zwei süße Welpen gebracht. Eigentlich mag ich keine Hunde in Stralau. Schließlich bin ich ja vor fast zwölf Jahren hierher gezogen, weil ich nicht mehr in Hundekacke treten wollte, wenn ich aus der Haustür komme. Aber beim Anblick dieser süßen Wollkneuel konnte ich mich nicht beherrschen und musste sie knipsen.



Ein Stück weiter noch 'ne Scholle.



Und dann mussten wir uns doch nochmal vorsehen richtig vorsehen, damit wir nicht doch noch mal ausrutschen. Hier klammert sich der Winter noch fest. Aber sicher nicht mehr lange.



Die letzte große zusammenhängende Eisschicht am Eingang der Rummelburger Bucht. Ich glaube das Eis hatte mindestens eine Dicke von 20 bis 25cm.
Deshalb dauert es hier, wo das Wasser steht etwas länger mit dem Tauen, als an der fließenden Spree.



An den Stangen fängt es an. Sie haben Lufttemperatur und schmelzen das Eis um sich herum.



Auf dem Weg zu unserem Haus stehen viele Birken. Bald werden sie beginnen zu blühen. Ich warte und freue mich drauf.

Sonntag, 21. Februar 2010

Der Schnee muss gehen

Es taut. Gut so. Der Schnee muss gehen. Wie es schon seit tausenden von Jahren funktioniert. Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Nach dem Schnee kommt die Schneeschmelze. Und nach ihr kommt der Frühling. Nun ist es nicht mehr lang hin. Kalendarisch in einem Monat, am 21. März.
Aber ich habe heute schon die ersten Vorboten gesehen. Die Weidenkätzchen platzen auf. Das habe ich mal fotografiert.



Aber viel entscheidender ist die Frage: Was macht den die Hasel. Wir sind an ihr vorbei gelaufen und haben auch bemerkt, dass sich da was tut. Aber ich habe kein Foto gemacht. Vielleicht kommendes Wochneende.
Aber ein anderes Foto habe ich noch gemacht. Eins von dem großen abgesägten Baum, der an der Schwanenwiese steht. Ich weiß seinen Namen nicht. Aber ich weiß, dass er schon sehr alt sein muss und schon viele Jahreszeiten erlebt und überlebt hat. Er sieht immer imposant aus. Zu jeder Jahreszeit. So hier im Winter.



Dass es taut gefällt natürlich nicht jedem. Das habe ich gemerkt, als ich an dem Schneemann vorbei kam, der bei uns an der Ecke steht. Er ist um die Hälfte kleiner geworden. Aber seinen Humor hat er noch nicht verloren. Vielleicht, weil er etwas weiß, dass so sicher ist, wie das Amen in der Kirche: Der nächste Winter kommt bestimmt.



So sah er am 14. Februar noch aus.

Mittwoch, 10. Februar 2010

Wie lang ist der Winter?


Na klar weiß ich, dass der Winter kalendarisch am 21. Dezember startet und am 21. März endet. Ich meine eher wie lange der Schnee schon liegt und uns deutlich genug zeigt, dass Winter ist. Neulich habe sie in der Abendschau gesagt, dass es am 28. Dezember angefangen hat zu schneien und dass seit dem Tag überall Schnee zu sehen ist. Das wären jetzt, heute, 44 Tage.
Wie komme ich auf die Frage? Naja, heute bin ich an einer anderen Straßenbahnhaltestelle eingestiegen und habe dieses Fahrrad dort stehen sehen. Und da kam die Frage in mir auf: wie lange liegt eigentlich schon der Schnee hier? Na der Besitzer dieses Rades wird es vielleicht auch wissen, denn er kann ja so lange nicht gefahren sein. Ob er seinen Drahtesel wieder flott macht, wenn der Schnee geschmolzen ist?