Sonntag, 13. Mai 2012

So geht’s weiter an der Rummelsburger Bucht

Gestern waren Han und ich nachmittags noch im Kaufland. Nicht so wichtig eigentlich. Nur, auf dem Rückweg sind wir über die Kynastbrücke gegangen und da fiel mir spontan ein, dass das, was ich auf der linken Seite Richtung Hauptstraße jetzt noch sehen konnte, bald ganz anders aussehen würde. Dort werden in wenigen Jahren weniger Bäume stehen und kein Sportplatz mehr sein, sondern viele Häuser, viele Autos, viele …

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Naja, ich kann mich ja nicht dagegen wehren. Ich werde alt und hänge an den Dingen. Alles soll bleiben, wie es ist. Das geht natürlich nicht. “Nichts ist so beständig, wie die Veränderung.” Und das ist ja auch gut so. Für mich ist aber immer auch die Motivation entscheidend. Und die lautet hier doch wieder eindeutig: Profitgier.

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Das ist der Anblick, wie ich ihn über zehn Jahre lang kenne (abgesehen von den Kränen am Ostkreuz). Und das ist das, was ich liebe. Die verträumte Bucht mit dem vielen Grün, den Bäumen, den vielen Vögeln, …Sieht das hier unten nicht total idyllisch aus?

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Tja, bald alles vorbei. Aber ich werde mich nicht dagegen wehren. Das hat wohl keinen Zweck. Das Geld bahnt sich seinen Weg. Durch die Natur, durch die Gesellschaft, durch unsere Herzen … Hier unten sind die Fotos des Gewinners. Sieht so alles erst mal gar nicht schlecht aus. Was niemand weiß ist, wie viele Eigentumswohnungen sind das und wie hoch sind die Mieten, wenn es Mietwohnungen dort gibt. Wir werden sehen. die Zeit vergeht, wie im Flug und ich werde es erleben …

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Sonntag, 29. April 2012

Nur mal ein paar Fotos vom Spaziergang

Manchmal gehen Han und ich ganz früh raus, um Stralau ohne Störung genießen zu können. Dann sind die Vögel noch auf der Wiese, die Enten noch relaxed und die Natur ist einfach schön.

Er gab gestern Sonnenschein und ich glaube, ich konnte Stralau mal wieder von seiner schönen Seite zeigen. Möge es lange so bleiben …

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Sonntag, 22. April 2012

Ostkreuz Bahnhofshalle

Ich war heute in Buch. Mein Cousin hatte ein Computer/WLan/Telefonproblem und ich wollte helfen. Zuguterletzt hat auch alles funktioniert, wenn auch mit Verzögerung.
Aber was ich erzählen will ist, dass ich dadurch das erste Mal in der neuen Halle des Bahnhofs Ostkreuz war und dort kurz ein paar Fotos schießen konnte. Wenn auch nur mit meiner Handykamera.
Mein erster Eindruck als ich die Treppe hoch kam: “ sieht billig aus”. Warum? Ist ja nur mein persönlicher erster Eindruck, aber das Dach ist komplett aus “Ekotal-Blech”, so haben wir das damals genannt. Also Blech, das scharfkantig längs geformt ist und wenn es richtig auf dem Dach liegt, den Regen in die Regenrinne laufen lässt. Dann der Bahnsteig. Er wird erdrückt von darauf stehenden Pavillons, die später sicher mal Shops werden und für das Wohl und Wehe der Fahrgäste sorgen soll. Die Lautsprecher sind dermaßen laut, dass ich jedes Mal zusammen gezuckt bin, wenn die weibliche Computerstimme etwas verkünden musste.
Also alles in allem bin ich ein wenig enttäuscht. Aber das ist normal, wenn man etwas erwartet, was dann nicht eintritt. Die Größe der Halle und die Glasfassade haben mich von außen gesehen hoffen lassen, dass drinnen alles perfekt ist. Ist es aber nicht. Nun gut, mal sehen, wie es dort ist, wenn alle Buden offen sind, die Sonne scheint und mehr Leute da sind. Vielleicht ändert sich dann mein Eindruck, der dann der zweite ist und hoffentlich besser.
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Blick Richtung Treptow.
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Wie oben mit Schwenk Richtung Westen ...
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... Blick Richtung Westen und zwei der zahlreichen Pavillons ...
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... Blick Richtung Frankfurter Allee, rechts die HTW.
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Blick auf den jetzigen Regionalbahnsteig, der bisher als S-Bahnsteig diente.
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Blick Richtung Alex, rechts ist der Fernsehturm zu sehen.
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Das Bild stammt noch von vor der Eröffnung.

Montag, 2. April 2012

Ein Tag Pause

Heute musste ich zum Arzt. Was war passiert? Nichts weiter, als dass ich mich irgendwie verrenkt habe und das Gefühl entstand, dass mich die Hexe geschossen hat. Nur heute wurde mir schlecht vor Schmerzen, ich war weiß, wie eine Kalkwand und ich konnte nicht schmerzfrei sitzen.
Also ab zum Arzt. Spritze, Tabletten, einen Tag Ruhe (von mir selbst gewählt).
Und auf dem Rückweg entdeckte ich, dass man die Halle des Bahnhofs Ostkreuz von den Sonnenblenden befreit hatte und ich dadurch durch die Scheiben hindurch den Alex sehen konnte. Die Halle ist wirklich eine stolze Erscheinung.
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Auf der anderen Seite der Kynaststraße ist eine Firma damit beschäftigt, die Altlasten des Glaswerks Stralau zu beseitigen. Es stinkt nach Petroleum. Hier sollen bald neue Häuser hin gebaut werden. Ob es sich da gut wohnen lässt? Auf einem Schild steht, dass es die Kynaststraße 18 ist.
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Anwohnerinformation
Und dann kam ich noch an einer anderen Baustelle vorbei. Am Südufer der Bucht wird seit ca. einem Jahr an der Uferbefestigung gearbeitet. Sie wird jetzt professionell mit Gründung usw. sturmsicher gemacht und verhindert auch, dass aus dem Erdreich weiterer Diesel in die Bucht gelangt. Es stinkt dort immer noch. Jedenfalls habe ich mal durch den Zaun gelugt und traute meinen Augen nicht, als ich dort einen kleinen, (naja so klein ist er auch nicht) Verdichter von allein fahren sah. Oh, dachte ich, kuck mal an, die haben auf dem Bau auch schon modernste Technik. Wenig später sah ich dann, dass das kleine Ding ferngesteuert wurde von einem jungen Mann, der einen Tropfen an der Nase hängen hatte von der Kälte und dem Wind draußen.Coole Sache, finde ich.

Sonntag, 1. April 2012

Es ist Frühling, egal ob kalt oder warm

Nun, nicht nur der meteorologische Frühling (1. März) sondern auch der astronomische (kalendarische)  hat nun mal am 20. März begonnen. Da beißt die Maus nun mal keinen Faden ab.
Auch wenn es draußen vielen Menschen zur Zeit wieder zu kalt ist nachdem es Anfang März ja so schön warm (ich glaube zu warm) war, die Natur macht große Fortschritte und die Tierwelt ist auch on time. Ich habe gestern die ersten Stare auf der Wiese gesehen und die Forsythien blühen ja schon wieder so schön.
Also. Deshalb sollte sich jeder lieber die dicke Jacke anziehen und in die Sonne gehen, auch wenn nur 10°C sind und dazu ein kalter Wind bläst. Der nächste Sommer, in dem dann wieder gestöhnt wird, weil es “viel zu warm” ist kommt bestimmt.
Der Frühling bietet einmalige Farben, Geräusche und Düfte, die man nur in dieser Jahreszeit sehen, hören und riechen kann.
Ich war gestern mal wieder auf Runde (im Uhrzeigersinn) und habe die Wellen auf der Spree beobachtet. Es war ziemlich kalt und windig, aber die Sonne schien und … es war Frühling!
Wind und Wellen