Sonntag, 8. November 2009

8 Tage in Schweigen meditieren

Ich bin gerade zurück von meiner jährlichen Reise nach Triebel im Vogtland, wo sich das Vipassana Meditationszentrum Dhamma Dvara befindet. Ich besuchte einen Satipatthana Kurs, in dem unser Lehrer S. N. Goenka (http://de.wikipedia.org/wiki/S._N._Goenka) das Satipatthana Sutra, die Vier Grundlagen der Achtsamkeit (http://de.wikipedia.org/wiki/Bodhipakkhiyadhamma#Die_Vier_Grundlagen_der_Achtsamkeit_.28Satipatthana.29) erklärte. Mit Hilfe dieser Erklärungen versuchte ich, meine Vipassana Praxis weiter zu verbessern und werde es weiter tun. Denn nach dem Retreat ist vor dem Retreat. Nur wenn man ständig den Geist schult, wird er eines Tages genau das tun was die Technik verlangt: Gleichmut zu bewahren, nicht anzuhaften an den vergänglichen Dingen, mit denen wir täglich konfrontiert werden und darauf reagieren. 

Das Zentrum befindet sich im schönen Vogtland. Auf einem Hügel gelegen bietet es einen malerischen Blick in die Weite, der zu jeder Jahreszeit seinen eigenen Reiz hat. Es war einst die Sommerresidenz eines Teppichfabrikanten aus dem nahe gelegenen Oelsnitz. Später Ferienlager und nun eben Meditationszentrum. Es liegt im Wald, der weitgehend naturbelassen ist und bietet genügend Auslauf für die in den Meditationspausen sehr gerne gemachten und auch notwendigen Spaziergänge. Auf meinem Abschlussspaziergang habe ich ein paar Fotos gemacht. Und hier ist noch der Link zur offiziellen Webseite des Zentrums. http://www.dvara.dhamma.org/index.php?id=dvara&L=1

 

 

 

 

 

 

  



Neues aus Stralau


Der Steg ist fertig. Erwartungsgemäß gibt es eine Tür aber noch kein Betreten verboten Schild. Stacheldraht ist auch noch nicht in Sicht. Die Artists Village Häuser sind fast fertig. Ich denke mal, dass die Künstler, die dort einziehen werden, ihr Weihnachtsfest schon darin genießen können. Sei es ihnen gegönnt. Bei ca. 480T€ Kosten pro Haus will man ja schnell etwas davon haben. Wenn alles fertig ist mache ich wieder ein oder zwei Fotos.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Die Farben des Herbstes

 

 


In diesem scheint mir die dominierende Farbe des Herbstes GELB zu sein. Wo ich auch hinschaue, viel bis sehr viel Gelb. Leider gelingt es mir mit meiner einfachen Handykamera und ohne Sonne selten, die Schönheit dieser Farbe einzufangen. Ich habe es trotzdem versucht. Wie an dieser Häuserwand, an der sich der wilde Wein empor rankt. Oder wie auf dem Weg zu mir nach Hause, am letzten Zipfel der Rummelsburger Bucht. Überall dominiert Gelb und helles Braun und zwischendurch noch ein wenig Grün. Schade, dass der Goldene Oktober in diesem Jahr ausgeblieben ist. Er gibt eher einen Vorgeschmack auf den bevorstehenden November, der meist graue Tage hat.

Nun, ich habe einen anderen Oktober gefunden, wie man sich ihn auch vorstellen kann. Die Künstlerin liebt den Oktober und das bringt sie in diesem schönen Bild deutlich zum Ausdruck. So schön kann der Oktober sein. Ein Besuch auf der Webseite lohnt sich übrigens, finde ich. Viel Spaß beim Schnökern. 

Sonntag, 25. Oktober 2009

Mein Weihnachtskalender


Ich habe von den SOS Kinderdörfern in diesem Jahr einen kleinen Weihnachtskalender geschenkt bekommen. Den habe ich an die Kühlschranktür geklebt. Nun muss ich nur noch bis zum 1. Dezember warten, damit ich das erste Fensterchen öffnen kann. Ich werde darüber berichten.

Samstag, 17. Oktober 2009

Kamele in Stralau gesichtet

Heute Mittag auf dem Weg zu Lidl sind wir an der Ecke Tunnel-/Kynaststraße vorbei gekommen. Zu unserer Überraschung standen dort am Straßenrand vier Kamele oder Trampeltiere. Sie gehören dem Zirkus "Magic", der zur Zeit in Stralau ein Gastspiel gibt. Es ist schon das zweite Mal, dass an dieser Stelle ein Zirkus steht. Bereits im August stand dort ein Zirkuszelt und es roch würzig nach Tiermist. Diese Kamele fressen sich an dem meterhohen Unkraut satt, das dort seit Unzeiten wächst. Vielleicht hat der Bezirk ein Deal mit dem Zirkus gemacht, wie "Ihr könnt da stehen, aber hinterher muss das Unkraut weg sein". Naja, eine Hand schlägt die andere, oder so. Ich gehe zwar fast gernicht in den Zirkus, zumindest in keinen, in dem dressierte Tiere gezeigt werden, aber ich wünsche auch diesem, dass viele Besucher hingehen, damit die Tiere Futter und die Menschen Arbeit haben.