Dienstag, 19. April 2011

Sonne, Mond und Sterne ... Fotos

Auf dem Nachhauseweg, als ich auf der Kynastbrücke war, bemerkte ich diese schönen Wolken, die von der Sonne so umschmeichelt wurden. Das war mir ein paar Fotos wert.

Und am gleichen Abend, als ich nach der Tagesschau wieder spazieren war, wollte ich den untergehenden Vollmond knipsen. Schade, dass ich die LX5 nicht mithatte. Die Handykamera macht nicht so tolle Fotos. Aber besser, als garnichts.


Samstag, 9. April 2011

Nostalgie, Nostalgie

Als ich heute zur Arbeit fuhr, fuhr ich wie immer durch die Hirschberger Straße, die auf der anderen Seite der Boxhagener Straße an die Kynaststraße anknüpft. Dort tun mir morgens immer die armen Raucher leid, die tagtäglich, bei jedem Wetter vor der Bundesrentenanstalt stehen, um vor Arbeitsbeginn noch eine durch zu ziehen.
Heute aber erregte etwas ganz anderes meine Aufmerksamkeit und veranlasste mich, sofort zu stoppen, umzudrehen und von geeigneter Stelle aus ein Foto zu schießen. Was war dieses Objekt meiner Begierde?
Es war dieser kleine Laster, von dem ich nicht mal weiß, wie er genannt wird oder wurde, als ich noch ein Kind war. Mir fiel nämlich schlagartig ein: "Mensch kuck mal Willi, das Auto, das kennste doch, die sind doch früher als Gemüseauto gefahren. Und hatte nicht der Polsterer in der Bersarinstraße 96 auch so ein Ding und hat damit die Couchen und Sessel transportiert?"
Ja, ich werde alt. Ich hänge an den Erinnerungen. Ich bin glücklich (nur für kurze Zeit) wenn ich Dinge aus der Vergangenheit sehe, rieche, schmecke, höre, fühle, erkenne und kann und will gar nichts dagegen tun. Dieses Auto, dieser kleine LKW erinnert mich an die schönste Zeit in meinem Leben und ich bin dem, der dieses Auto vor dem Verfall rettet, sehr dankbar.

Sonntag, 3. April 2011

Fensterputzen für den Frieden

Der Frühling ist da und dazu gehört, meiner Erziehung entsprechend, das Fensterputzen.
Heute war es wieder so weit. Das Wetter war schön, Regen nicht zu sehen und ich hatte Zeit und Lust.
Aber wie machen? Mein Nachbar erzählte mir kürzlich, dass er (72 Jahre alt) das seit zwei Jahren von einem Fensterputzer machen ließe, für 35 Kröten. Nun, dann hat er das also bis zu seinem 70. selbst gemacht. Ich bin jetzt fast 55, also muss ich wohl noch eine Weile ran, und außerdem ist Fensterputzen sowieso Männersache, meiner Meinung nach.
Also wie machen? Ich habe da jahrelang rumexperimentiert. Alles hat irgendwie funktioniert. Mit Glasreinigerspray, mit Lederlappen, mit Leinentüchern oder zerrissener Unterwäsche, mit klarem Wasser, mit Fitwasser, .... Wie gesagt, alles hat irgendwie funktioniert.
Aber an diesem Wochenende bin ich zu einer Technik zurück gekehrt, die ich gelernt habe, als ich 19 war. Den größten Teil meines 19. Lebensjahres habe ich bei den Grenztruppen zugebracht. Ein halbes Jahr Ausbildung in Halberstadt und ein ganzes Jahr am Zaum in Walbeck, damals Brandenburg - heute Sachsen-Anhalt.
Und wie ging und geht diese Technik? Ganz einfach, Fitwasser ist wichtig, ein Lappen ist wichtig und DAS WICHTIGSTE, das Neue Deutschland. Lese ich heute nicht mehr, also muss irgendeine Zeitung auch gehen. So, nun den Rahmen waschen, die Scheiben vorreinigen, nachreinigen und dann mit Zeitungspapier blank wischen. Da war jeder Feldwebel zufrieden und ich auch.
Ich habe gestaunt, wie schnell mir das von der Hand ging und automatisch tauchten Erinnerungen an die Zeit vor 36 Jahren auf, als ich mitten im Kalten Krieg für den Frieden gesorgt habe und dadurch auch Fenster geputzt habe für den Frieden.
Na klar kann man da einhaken und meinen, Willi spinnst Du? Wieso hast Du für den Frieden gesorgt? Schließlich wurden an der Grenze soundsoviel Menschen getötet, ... Ich weiß das alles, aber damals war ich 19 und wer mal zurück denkt wird vielleicht erkennen, dass alles genauso sein musste, wie es war. Denn sonst wäre das Heute nicht so, wie es ist.


Sonntag, 27. März 2011

Immer wieder Samstags

Ich hätte diesen Spaziergang heute nicht machen können, weil erstens: heute kein so schönes Wetter ist und zweitens: ich heute nicht in der Stimmung bin.

Ich weiß nicht, was los ist, aber heute fühle ich mich nicht so gut. Vielleicht liegt es daran, dass ich die halbe Nacht lang gehustet habe oder etwa, weil mir eine Stunde Schlaf fehlt?

Heute Nacht wurden ja wieder mal die Uhren umgestellt und ich werde morgen früh wieder im Dunkeln zur Arbeit fahren, wo es in den letzten Tagen so schön war, schon alles zu sehen, was um mich herum passiert. Aber ich werde mich dran gewöhnen und mich jeden Tag darüber freuen dass es wieder zwei Minuten früher hell wird.

Naja, was gibt es eigentlich zu fotografieren?

Ich habe das Projekt “Kauf einer Spiegelreflexkamera” erst mal auf Eis gelegt. Was sollen wir mit zwei Kameras? Auch wenn die eine mehr kann, als die andere, muss ich nicht zwei haben. Da werde ich einfach mein Zufriedenheitslevel anpassen und nur solche Fotos machen, die mit der LX5 auch gehen. Hat ja jahrelang mit der Canon auch geklappt.

Nun, in Stralau verändert sich ja in so kurzen Zeiträumen nicht so viel. Nur die Natur macht große Sprünge. Es wird doch tatsächlich Frühling. Ich sehe es überall. Und da, wo ich es gesehen habe, habe ich dann einfach auf den Auslöser gedrückt. Nichts spektakuläres. Nur einfache Dinge, an denen ich nicht einfach vorbei gehe.

Sonntag, 20. März 2011

SonntagsFotoSpaziergang

Ich habe mir für dieses Wochenende mal eine Kamera von der Arbeit ausgeliehen, um damit mal ein bisschen  zu experimentieren und vielleicht eine Kaufentscheidung zu treffen. Ich möchte nämlich eigentlich eine digitale Spiegelreflexkamera, aber es gibt ja sooooo viele verschiedene Typen, dass ich gar nicht weiß, welche ich mir aussuchen soll. Meine Favoritin ist zur Zeit die Lumix DMC FX100. Sie ist eine “Megazoom”-Kamera, aber keine Spiegelreflex sondern eine … ja, was eigentlich. Ich habe es immer noch nicht kapiert, obwohl ich schon viel gelesen habe. Der Eine sagt so, der Andere sagt so. Die von meiner Arbeit ist die Lumix DMC FX50, also die Vorgängerversion. Sie hat zwar auch einen tollen Zoombereich, aber die FX100 ist noch besser.

Wir gingen heute links herum, also zuerst an der Treptower Seite  entlang. Die Sonne schien herrlich, blauer Himmel und es waren viele Leute unterwegs. Ich konnte auch viele Fotos machen. Meistens habe ich erst mal so geknippst und dann heran gezoomt, so dass ich mal sehen kann, was die Kamera so leistet. Und mir gefallen die Ergebnisse. Besonders die Fotos mit den Knabenhäusern und dem Kirchturm, wo dann auch noch gerade ein Flugzeug vorbei fliegt.