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Sonntag, 25. September 2011

Unsere Küchenfensterhausspinne repariert ihr Nest

Heute morgen hatte ich das große Glück Zeuge zu sein, wie unsere Küchenfensterspinne ihr Nest repariert hat. Nachdem ich es sah, habe ich sofort die Kamera geholt und mitgefilmt. Ohne Stativ ist das nicht einfach und es gab ein paar Momente, an denen die Kamera den Focus verlor und ich wieder von vorn anfangen musste. Aber insgesamt habe ich ca. vier Minuten gefilmt und was ich da sah, ist schon bemerkenswert, finde ich.

Der Spinnenfaden kommt kontinuierlich aus ihrer Düse am Hinterleib und die Beine arbeiten unermüdlich daran, ihn in die richtige Position zu bringen, damit er angeheftet werden kann, um dann letztendlich dieses herrliche Netz zu haben.

Und als sie fertig war, heftete sie sich selbst etwas oberhalb an und begann damit, ihre Beine zu säubern. Das fand ich besonders beeindruckend. Ich kenne ja Katzen und Hunde, Hamster und Mäuse, Fliegen und Libellen, die sich reinigen. Bei einer Spinne habe ich das aber zum ersten Mal gesehen.

Diese Spinne ist schon lange unser Gast. Sie ist schon ziemlich groß geworden. Sie sitzt so den ganzen lieben langen Tag in der Mitte ihres Netzes und wartet auf ihr Opfer. Mich stört sie nicht. Bis auf das Problem, dass ich wegen ihr das Fenster nicht richtig putzen kann. Mal sehen, wie lange sie bleibt. Mal sehen.

Unsere Küchenfensterspinne baut an ihrem Nest

Sonntag, 17. Juli 2011

Skandal in Stralau

Hier ist gerade etwas sehr skandalöses passiert. Um ca. 12.00 Uhr (an einem Sonntag) wurde hier ein Baum gefällt. Nein, es geht mir nicht um den entstandenen Lärm. Die Polizei und der Technische Hilfsdienst der Feuerwehr waren da, weil ein "mitfühlender Mieter" offensichtlich Sorge hatte, dass ihm der Baum bei dem "heute bevorstehenden Sturm" vielleicht auf den Kopf fallen könnte. Der Baum solle bereits 45° Neigung gehabt haben. Auf diese Weise wurde schon vor 4 Jahren ein Baum gekillt. Weil ein "mitfühlender Mieter" Sorge hatte, er stehe zu nahe am Haus und könnte umstürzen. Bei den Bäumen handelte es sich um Deutsche Pappeln, die schon nicht so reich in Berlin gesät sind. Und, hätte man nicht zuerst mal Sicherungsmaßnahmen ergreifen können und ein Sachverständiger hätte dann beurteilt ob es wirklich notwendig sei, wieder einen Baum zu fällen? Die meisten Mieter hier sind außer sich, so wie ich. Seit wann hat denn die Streifenpolizei "Experten" für das Umlagen von Bäumen bei sich? Der Sonntag ist gelaufen.

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Sonntag, 15. Mai 2011

Eurovision Songcontest

Leider habe ich zu wenig Zeit, diesen Contest die ganze Zeit über zu verfolgen, was ich manchmal bedauere. Aber das Finale entschädigt mich für das lange Warten auf die schönen Lieder, die tollen Songs, die irre Stimmung, die hübschen Interpreten und Tänzer (na klar, sind auch hübsche Innen dabei) und das Lampenfieber, wenn die Punkte verteilt werden.

In diesem Jahr gab es einige Überraschungen.

Die Erste, Aserbaidjan (wie schreibt man das?) hat gewonnen. Die Zweite, Italien, nach 13 Jahren das erste Mal wieder dabei, kam auf den 2. Platz. Und die Dritte, es waren Lieder unter den ersten 10, die ein bunte Mischung aus allen Herrenländern war. Nicht wie manchmal in der vergangenen Jahren, dass der gesamte Ostblock auf den ersten zehn Plätzen war.

Lena auf Platz 10 ist okay. Das Lied mögen wahrscheinlich nur die, die Lena mögen. Wenigstens gab es kein so großes Fiasko, wie bei den No Angels (Platz 25).

Anke Engelkes, Judith Rakers (Tagesschau) und der blöde Raab haben einen guten Job gemacht und das Publikum, finde ich, gut unterhalten.

Insgesamt hat es sich für mich gelohnt, wieder 3,5 Stunden vor der Glotze zu verbringen, um halb eins erst ins Bett zu gehen und dann um 6.30 Uhr wieder aufzustehen. Heute ist Sonntag und es wird ein wetterlicherseits schöner Tag.

Ich hänge hier mal meine Favoriten an, das sind die, die ich gern unter den ersten 10 gesehen hätte und von denen es einige auch geschafft haben. Ganz unten der Siegertitel aus Aserbaidjan. Auf nach Baku 2012!

Finnland, Paradise Oskar               image

Island, Sigurions Friends               image

Dänemark, A Friend in London   image

Schweden, Eric Saade                     image

Aserbaidjan, Nikki                            image

Sonntag, 3. April 2011

Fensterputzen für den Frieden

Der Frühling ist da und dazu gehört, meiner Erziehung entsprechend, das Fensterputzen.
Heute war es wieder so weit. Das Wetter war schön, Regen nicht zu sehen und ich hatte Zeit und Lust.
Aber wie machen? Mein Nachbar erzählte mir kürzlich, dass er (72 Jahre alt) das seit zwei Jahren von einem Fensterputzer machen ließe, für 35 Kröten. Nun, dann hat er das also bis zu seinem 70. selbst gemacht. Ich bin jetzt fast 55, also muss ich wohl noch eine Weile ran, und außerdem ist Fensterputzen sowieso Männersache, meiner Meinung nach.
Also wie machen? Ich habe da jahrelang rumexperimentiert. Alles hat irgendwie funktioniert. Mit Glasreinigerspray, mit Lederlappen, mit Leinentüchern oder zerrissener Unterwäsche, mit klarem Wasser, mit Fitwasser, .... Wie gesagt, alles hat irgendwie funktioniert.
Aber an diesem Wochenende bin ich zu einer Technik zurück gekehrt, die ich gelernt habe, als ich 19 war. Den größten Teil meines 19. Lebensjahres habe ich bei den Grenztruppen zugebracht. Ein halbes Jahr Ausbildung in Halberstadt und ein ganzes Jahr am Zaum in Walbeck, damals Brandenburg - heute Sachsen-Anhalt.
Und wie ging und geht diese Technik? Ganz einfach, Fitwasser ist wichtig, ein Lappen ist wichtig und DAS WICHTIGSTE, das Neue Deutschland. Lese ich heute nicht mehr, also muss irgendeine Zeitung auch gehen. So, nun den Rahmen waschen, die Scheiben vorreinigen, nachreinigen und dann mit Zeitungspapier blank wischen. Da war jeder Feldwebel zufrieden und ich auch.
Ich habe gestaunt, wie schnell mir das von der Hand ging und automatisch tauchten Erinnerungen an die Zeit vor 36 Jahren auf, als ich mitten im Kalten Krieg für den Frieden gesorgt habe und dadurch auch Fenster geputzt habe für den Frieden.
Na klar kann man da einhaken und meinen, Willi spinnst Du? Wieso hast Du für den Frieden gesorgt? Schließlich wurden an der Grenze soundsoviel Menschen getötet, ... Ich weiß das alles, aber damals war ich 19 und wer mal zurück denkt wird vielleicht erkennen, dass alles genauso sein musste, wie es war. Denn sonst wäre das Heute nicht so, wie es ist.


Montag, 24. Mai 2010

Pfingsten 2010

Nun, heute ist bereits Montag und Pfingsten liegt in den letzten Zügen. Morgen geht's wieder raus in die Arbeitswelt. Das ist unser letztes verlängertes Wochenende, denn bis Weihnachten ist zappen dusta mit Feiertagen auf  ‘nem Wochentag. Jetzt heißt es durchhalten bis zum 24.12.

Aber es gibt ja noch Urlaub und die Wochenenden sind ja so schlecht auch nicht.

Pfingsten war jedenfalls okay für mich, obwohl das Wetter natürlich etwas schöner hätte sein können. Aber lohnt es sich in diesem Jahr überhaupt, vom Wetter zu reden? Lassen wir das.

Pfingsten ist für mich immer verbunden mit dem Blühen der Pfingstrosen. Wir haben ja mittlerweile 10 verschiedene auf unserer Terrasse. Sieben Strauch- und drei Staudenpfingstrosen. Der Star ist zur Zeit “High Noon”, welche gelb blüht und außerdem noch nach Zitrone duftet. Siehe die Fotos.  IMAG0108 High NoonIMAG0102

Und danach kommen gleich “Nike” und “Rocky”, wobei Nike die Besonderheit hat, dass sie ihre Farbe ändert, von Orange zu Gelb.

IMAG0113 Rocky

IMAG0111 Nike

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Die Staudenrosen kommen später, was dafür sorgt, dass wir lange Zeit viel Blühendes um uns herum genießen können.

Aber wir haben auch einen Verlust zu beklagen, eigentlich nicht nur einen. Zum Beispiel ist unser Kirschbaum eingegangen. Einfach so hat er die Blüten abgeworfen und anschließend die Blätter. Ein Bild des Jammers. Und der Winter hat nicht nur die Magnolien und den Bleiwurz hingerafft, er hat auch eine Hälfte unseres Efeubogens erfrieren oder vertrocknen lassen. Jetzt steht der braun-grüne Bogen da und mahnt uns “Der nächste Winter kommt bestimmt!”

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Sonntag, 16. Mai 2010

Sonntag nach dem Herrentag

Nun ist das 4-Tage-Wochenende fast vorbei. Morgen geht er wieder los, der alltägliche Wahnsinn. Naja, wir haben es ja so gewollt.

Das war ja ein Herrentag. Wenn ich so an die Meldungen denke, die da wieder rein gekommen sind. Die waren nicht immer gut. Erst heute habe ich gelesen, dass ein junger Mann (22) beim Bier holen fahren tödlich verunglückt ist, Beifahrer, nicht angeschnallt, … .

Nun, nachdem der Regen endlich aufgehört hat, sind wir wieder mal raus gegangen. Dabei ist es mir endlich mal gelungen, das Wasserflugzeug zu filmen, dass hier fast täglich startet und landet. Ist immer ein mörderischer Lärm beim Start.

 

Und wir waren mal auf dem Friedhof in Stralau. Hier ist mir ein Baum aufgefallen, der total verkrüppelt ist. Ich weiß nicht, ob die Fotos das hergeben. Aber soviel weiß ich; dieser Baum hat schon so manches durchgemacht.

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Ansonsten gab es nicht viel neues zu sehen.

Dafür gibt es noch etwas kurioses in unserem Wohnzimmer. Han hat eine Marante gekauft, die ich schon immer mal haben wollte. Es ist eine Tricolor mit schön gefärbten Blättern. Diese Marante nun hat ein ganz merkwürdiges Verhalten. Morgens stehen die Blätter fast horizontal von den Stielen ab und nachmittags hängen sie wieder runter. Das hat wohl irgend etwas mit dem Licht zu tun, sagt Han. Ich finde es lustig. Und Ihr?

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Samstag, 3. April 2010

Frohe Ostern!



Ich wünsche allen Menschen Frohe Ostern!

Ich habe es schon früher mal erwähnt, dass ich das Gefühl habe, dass, je älter man wird, dich gern wieder an Dinge von früher erinnert. So geht es mir immer zu Ostern. Denn dann fällt mir immer nur das eine Gedicht ein. Faust 2ter Teil, der

Osterspaziergang

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden belebenden Blick,
im Tale grünet Hoffnungsglück;
der alte Winter, in seiner Schwäche,
zog sich in rauhe Berge zurück.

Von dort her sendet er, fliehend, nur
ohnmächtige Schauer körnigen Eises
in Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
überall regt sich Bildung und Streben,
alles will sie mit Farben beleben;
doch an Blumen fehlt's im Revier,
sie nimmt geputzte Menschen dafür.

Kehre dich um, von diesen Höhen
nach der Stadt zurückzusehen!
Aus dem hohlen, finstern Tor
dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
denn sie sind selber auferstanden:
aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
aus den Straßen quetschender Enge,
aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
sind sie alle ans Licht gebracht.

Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
durch die Gärten und Felder zerschlägt,
wie der Fluß in Breit und Länge
so manchen lustigen Nachen bewegt,
und, bis zum Sinken überladen,
entfernt sich dieser letzte Kahn.

Selbst von des Berges fernen Pfaden
blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
hier ist des Volkes wahrer Himmel,
zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!

Johann Wolfgang von Goethe

Samstag, 10. Oktober 2009

Unsere große Banane

Jetzt, wenn die nicht Nächte immer kälter werden, ist die vorletzte Gelegenheit, noch ein Foto von unserer Banane (Ensete ventricosum "Maurilii" zu machen. Han hat in diesem Frühling gekauft. Damals sagte er zu mir, dass sie nur ca. Zwei Meter groß werden wird. Wir brauchten einen Schattenspender auf der Terrasse. Nun, sie hat sich ganz schön gemausert und das gehalten, was Han versprach. Sie sit bei starkem Wind gefärhrdet umzukippen, aber Han hat sie in einem hohlen Stein fest eingeklemmt und so ist es ein imposantes Schauspiel, wenn der Wind an ihr rüttelt. Wie die Blätter gezaust werden und wie bei zusätzlichem Regen die Tropfen an ihr herunter gleiten. Sie ist eigentlich zu groß für unsere Terrasse aber missen möchte ich sie eigentlich nicht mehr. Die Überwinterung könnte noch ein Problem sein, aber das ist Han's Thema.

Sonntag, 13. September 2009

Medinilla magnifica "pinatabo"

Keine Sorge, das wird kein botanisches Blog. Aber ich habe, so meine ich, wohl versäumt, unsere prächtigste Zimmerpflanze vorzustellen. Es ist die oben genannte Medinilla magnifica. Manifique, so kann man sie wirklich nur bezeichnen, denn die Blüten sind wirklich wunderschön. Han hat sie gekauft, als die Blüten noch Knospen waren. Aber jetzt sind sie voll erblüht, duften zwar kaum, aber sind sehr langlebig. Wer mehr wissen möchte kann hier nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Medinilla_magnifica


Samstag, 25. Juli 2009

Ein ganz normaler Samstag

08.00Uhr: Ja, wie es aussieht geht dieser Samstag genauso los, wie viele andere vorher auch und wird wahrscheinlich auch genauso enden. Nach dem Aufstehen habe ich die fünf Tibeter gemacht. Das tue ich jetzt seit ca. 3 Wochen. Fünf Tibeter bedeutet, dass ich täglich fünf Übungen mache, die alle unterschiedliche Wirkungen haben aber eines alle gemeinsam: sie tun gut.
http://www.entspannungswelten.ch/fuenf_tibeter-68.htm
10.00Uhr: Dann gab es Frühstück. Und nach dem Frühstück werden dann PC und Netbook angeschaltet. Han ist ein großer Facebook-Fan und ich google überall herum.
10.30Uhr: Eine Stunde Meditation aus der anderthalb werden. Sehr gut, weil es gut tut.
12.30Uhr: Mittagessen. Es gab Spaghetti mit Kürbispasta. Supa!
13.00Uhr: Entscheidung darüber getroffen, einen Film zu watchen. Entscheidung fällt auf "Quatermain und die ... ", vergessen. Den Film auch. Schade um die Zeit.
15:00Uhr: Ab jetzt macht jeder seins. Han ist an der FriendStock in Facebook und ich stöbere im Internet. Das geht so bis zum Abendbrot um
18.00Uhr: Chiabbata und Pizza, hmmmm.
Danach wieder faulenzen. Jeder macht, was ihm gefällt.
20.15Uhr: Tagesschau ist vorbei und wir spazieren über "unsere" Halbinsel, wie jeden Abend. Anschließend kommt die Abendmeditation dran. Eine Stunde bis zum Gongschlag. Und dann ab ins Bett. Tag vorbei, Klappe zu - Affe schläft.
Das mag sich teilweise trist anhören, ist aber für mich okay. Für mich ist das erholsamer als irgendwo hinzufahren, von wo man wieder zurück muss und stressfreie Erholung.

Sonntag, 19. Juli 2009

Unsere Terrasse

Nur mal so zwischendurch habe ich unsere Terrasse fotografiert. Han leistet hier ganze Arbeit. Das ganze Jahr hindurch wird dafür geplant, gekauft, gepflegt, gedüngt, gewässert, umgeräumt bzw. umgepflanzt, ...
Wenn dann die ersten Blüten kommen ist aber auch jeder von uns zufrieden. Und das wollen wir, zufrieden sein, mehr nicht. Aber auch nicht weniger.