Sonntag, 5. Januar 2014

Spreegold …

Mein letzter Beitrag über das goldene Haus liegt schon eine Weile zurück. Ich hatte damals folgendes geschrieben Das goldene Haus.
In der Zwischenzeit habe ich die Bauarbeiten immer ein wenig verfolgt. Es ging ja ziemlich schnell, dass das Teil zunächst entkernt, dann erhöht und verbreitert und dann wieder zugemacht wurde. Hier ein paar Fotos dazu:












Das war am 23.12.2012






















Das war am 04.04.2013

















Hier ist schon der 26.12.2013 …






















… und hier, bei schönerem Wetter am 27.12.2013.

Ich muss sagen: die Jungs haben einen tollen Job gemacht. Das Haus sieht wirklich so aus, wie es in dem Verkaufsprospekt angekündigt war.

Ich weiß nicht, ob man es erkennt (ich meine an meinem Foto oben), aber die Balkons sind von unten golden gestrichen. Das gibt natürlich einen tollen Effekt und damit soll wahrscheinlich das Image des “goldenen Hauses” oder Spreegold verwirklicht werden. Aber das ist viel besser im Foyer des Hauses zu erkennen. Hier, und wahrscheinlich auch in den Wohnungen, wurde nicht an Goldauflage gespart. Gestern war ich mal ein Bild vom Foyer machen.












Rechts die Briefkästen und links das Pult für die Wache oder Aufsicht oder wie man das mal nennen wird.














Zur Zeit füllen sich die Wohnungen, ich sehe hin und wieder mal einen Möbelwagen, neulich kam einer aus Halle. Und so sind abends dann schon mal ein paar Fenster beleuchtet und in der Tiergarage stehen schon ein paar Autos. Ich war heute mal auf der Seite Spreegold und sah, dass noch Wohnungen zu haben sind. Ist aber nicht meine Preisklasse, das kriege ich nicht mehr finanziert. Nun, bis alle Briefkästen

beschriftet sind, wird wohl noch eine Weile vergehen. Aber dann wird es auch spürbar mehr Autos auf den Straßen geben und mal sehen, was sonst noch so mit diesem Gebäude zusammenhängend geschieht. Wir werden sehen …

Sonntag, 22. September 2013

Wahlsonntag, neue Häuser in Stralau, Blumen auf dem Friedhof

Alle vier Jahre dürfen wir uns ja committen, wie das auf Neudeutsch heißt. Gemeint ist, dass wir das ausdrücken sollen, was wir denken, fühlen und handeln. Also können wir zwei Kreuze machen und entscheiden dann trotzdem nicht darüber, was unsere Politiker dann tun sollen, wenn sie gewählt wurden, denn da hört ja die sogenannte Demokratie auf. Na klar, wir können sie dann kritisieren und ihnen E-Mails schreiben, wir können sie besuchen und uns beschweren. Aber ernsthaft mal, hilft das?
Ich glaube es hilft genauso wenig, wie die beiden Kreuze am Wahlsonntag. Denn regieren tun doch nicht die Gewählten und schon gar nicht die Wähler, regieren tut das Geld, die Wirtschaft, der Mammon.
Aber das soll wohl alles so sein und irgendwie geht es ja dann doch allen ganz gut und die Stöhnerei wird mal lauter, mal leiser, je nach Umständen. Und so vergeht die Zeit wie im Flug und eines Tages in vier Jahren dürfen wir wieder zwei Kreuze machen, fragen uns wo die Zeit geblieben ist und was sich eigentlich geändert hat und gehen wieder zur Urne um uns zu committen.
Vom Wahllokal weg sind wir dann noch über unsere schöne Insel gelaufen und kamen an den neu errichteten Häusern vorbei, die jetzt schon teilweise bezogen wurden. Ich habe darüber hier Haut ab ... berichtet.


Nun, die sind eigentlich ganz schön geworden und wer hier wohnt hat nicht nur das nötige Kleingeld sondern auch viel Ruhe und eine wirklich schöne Umgebung. Da sind ja auf der Seite diese Apfelbäume, die so voll mit Äpfeln sind. Ich glaube aber man kann die nicht mehr essen. Vielleicht probiere ich es mal bei Gelegenheit.

Und dann ist natürlich fast gerade rüber der Friedhof, der ja schon die Ruhe und den Frieden im Namen hat. Oh, wie schön bunt da die Blumen stehen. Eine wahre Pracht. Hier kann man auf der Bank sitzen und die Ruhe und Umgebung genießen, an die schönen Zeiten mit den Verstorbenen denken und die Seele baumeln lassen. Kostet alles nix. Alles gratis bei uns in Stralau.

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Samstag, 14. September 2013

Wahl 2013, Plakate und Strapse …

 

 

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Dieses Bild ist mir am 11.09.13 auf dem Weg zur Arbeit gelungen. Ich musste mit meiner Handykamera voll aufzoomen, um diese Laterne mit den vielen Wahlplakaten einigermaßen gut sichtbar auf meine Speicherkarte zu bannen. Es ist trotzdem etwas verschwommen, aber ich hoffe, dass der geneigte, geübte Leser aufgrund der vielfältigen Begegnung mit diesen Schildern, ungefähr erahnen kann wer auf welchem Plakat ist und welche Partei er/sie repräsentiert.

Ich habe es deshalb so spontan aufgenommen, weil es mir so erscheint, dass es ein mögliches Wahlergebnis durchaus vorweg nehmen könnte. Nicht, dass es mein Wunschergebnis wäre, aber es wäre denkbar, dass es genau zu dieser Konstellation kommen könnte. Wer weiß?

Schwarz unter rot unter rot unter gelb unter (welche Farbe haben die Piraten erhalten?) unter braun.

Die armen Jungens von der Schnürstiefelfraktion müssen immer ganz hoch hinauf klettern, entweder, weil die anderen schon da waren, oder weil sie Sorge haben, dass jemand das Plakat wieder herunter reißt. Ich habe auch schon einige wahr genommen, die man mit Farbe übersprüht hat. Es sind sowieso wieder mal viele Vandalen unterwegs, die Ihre Meinung dadurch kund tun, dass sie unschuldige Wahlplakate besprühen, bemalen, zerreißen oder …

Was mich an diesen Plakaten eigentlich am meisten stört ist die Tatsache, dass sie mit diesen Plastestrips fest gemacht sind, die man nur durch abschneiden wieder entfernen kann. Nach der Wahl werden jedoch meistens die Plakate nur herunter gerissen, wodurch die Strapse hängen bleiben und niemals verrotten würden, wenn nicht irgendeines fernen Tages die Heinzelmännchen oder wer? sie wieder gänzlich beseitigt. Bis zur nächsten Wahl.

Sogar den Grünen, unseren Umweltpredigern sind diese Dinger nicht suspekt. Fleißig werden auch deren Plakate damit befestigt. Ein Ärgernis, dass man leider durch die Wahl einer anderen Partei nicht beseitigen kann. So bleibt mir nur, wenigstens in meinem geliebten Stralau abends, auf unserem NachderTagesschauSpaziergang ein Taschenmesser einzustecken und entlang der Strecke, die wir immer gehen, Strapsbeseitigung zu machen.

Falls jemand mal nach Stralau kommt, kann er sich ja meiner Initiative anschließen. Die Strapse dann bitte an Herrn Ströbele schicken. Der weiß, wie man sie umweltgerecht beseitigen kann …

Sonntag, 25. August 2013

Tischtennis spielen am Kollwitz-Platz

Ich war heute mit vier meiner Freunde zum Brunch verabredet und wir trafen uns im VENTURA, einer spanischen Tappas-Bar.

Das Buffet war sehr gut bestückt und die 9,50€ waren gut angelegt. Wir waren alle gut satt und zufrieden.

So gingen wir zum unweit gelegenen Kollwitz-Platz, der ja wohl ein Lieblingsgebiet der Gentrifizierung war und ist. Es leben dort nur noch wenige Berliner, sondern eher Schwaben, Franzosen und andere gut betuchte junge Leute. Vielleicht alles nur Klischees, die ich nicht überprüfen konnte, aber die Kolumne von Herrn Thierse, in der er sich über Wecken statt Schrippen beklagt ist ja legendär und sprichwörtlich geworden.

Nun, nachdem wir einige Sätze an den Tischtennisplatten gespielt hatten, konnte ich mich noch etwas umsehen und habe ein paar Handyfotos gemacht.

In der DDR war ich ganz selten im Prenzlauer Berg, warum auch? Alles, was ich brauchte gab es im Friedrichshain auch oder auch auch nicht. Heute, wo ich das mal genauer betrachte, kann ich resümieren, ja, es muss sich gut hier wohnen und es gibt wirklich viele Kinder hier, so wie im ganzen Prenzlauer Berg. Mal sehen, wann ich wieder hierher verschlagen werde …

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Auf dem Rückweg hatte ich dann noch eine erfreuliche Begebenheit. Als wir am Stierbrunnen an der Hans-Otto-Straße vorbei kamen, konnte ich sehen, dass er tatsächlich in Betrieb war. Das hatte ich lange nicht gesehen. Freu …

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Sonntag, 4. August 2013

Stralauer Schwäne

Jüngst, bei einem Abendspaziergang, sahen wir auf der Schwanenwiese ein Schwanenpaar mit ihren Jungen.

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Nun, wir waren hoch erfreut über die fünf Küken, die wahrscheinlich von der Mutter gehütet wurden. Damals war es noch nicht so heiß und es gab genug frisches, grünes Gras zu fressen. Das war am 27.06.13.

Am 12.07.13 hatte wir das Glück, die ganze Familie wieder zu sehen.

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Ganze Familie? Ja, der Vater war jetzt auch dabei und beobachtete uns argwöhnisch. Aber wir konnten nur noch vier Küken zählen. Traurig und gut zugleich, denn wenigstens waren uns vier der kleinen hässlichen Entleins verbleiben.

Dann trafen wir die sechs am 23.07.13 wieder. Sie kamen schon zum Betteln abgeschwommen. Früh übt sich …

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Die Jungen waren schon deutlich gewachsen. Jetzt hatten wir aber auch schon diese heißen Tage und deshalb war es zum Teil verständlich dass wir am 29.07.13 nur noch drei Küken sehen konnten.

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Ich konnte gar nicht in Ruhe fotografieren, denn der Vater kam sehr entschlossen auf uns zu. Wer weiß, was da passiert war. Schwäne sind ja nicht dumm und wahrscheinlich haben sie auch ein gutes Gedächtnis, so dass der Vater vielleicht gerade nicht gut auf uns Menschen zu “sprechen” war.

Nun, glücklicher Weise sahen wir die fünf dann am 01.08.13 wieder im Wasser, als sie auf eine Truppe junger Leute zuhielten, um zu betteln.

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Ich hoffe sehr, dass die kleine Familie nicht noch weiter zusammen schrumpft und der Nachwuchs auch den kommenden Winter übersteht. Erst danach sind sie erwachsen und gehen ihre eigenen Wege. Wir werden sehen …